Wie im Post Backup-Woche vom 5. bis 11. März 2007 nachzulesen ist, will man darauf hinweisen, dass regelmässige Backups eine gute Idee sind.
Dem kann man nur zustimmen, aber warum will das, mit WordPress bis Version 2.0.9 mitgelieferte, “Database-Backup Plugin” dann unbedingt eine wp-content-Directory mit 777? Man mag mich jetzt für übertrieben paranoid halten, aber 777, also read,write,execute für alle, lässt meine Nackehaare zu einem Mohawk
Ich habe mir immer mit der Original-Version auf skippy dot net beholfen, die etwas weniger besitzergreifend war. Soweit ich weiss (genauer gesagt hier gelesen habe) wird das Database-Backup Plugin mit der 2.1.x Serie von WordPress auch nicht mehr ausgeliefert (unter diesem Link findet sich angeblich eine Weiterentwicklung, über die ich allerdings noch nichts genaueres sagen kann). Eigentlich Schade, das Vorhandensein des Plugins in der Grundinstallation liess einem wenig Ausreden übrig, warum man keinen Backup der Datenbank erzeugen sollte. Wenn ich auf 2.1.x upgedatet habe, werde ich über meine Erfahrungen mit dem neuen Plugin berichten.
Genug der Abschweifungen, im genannten Zeitraum dreht sich alles um Backups und darüber kann man nie genug wissen.
Ansonsten ein dickes Lob an den WordPress Deutschland Blog für gelungenes Link- / Trackback-Baiting.
Wieso soll 777 so schlimm sein?
Auf einem “shared host” macht mich 777 immer nervös. Alte SysAdmin-Weisheit: “Für eine 7 an der dritten Stelle sollte man einen wirklich guten Grund haben.”
Wenn man sauber programmiert, was im Falle von WordPress eine zwingende Notwendigkeit darstellt, dann sollte in jedem Fall ein 770 reichen. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber der WP-Database-Backup gehört IMHO nicht dazu. Der geht nur den Administrator / Webmaster etwas an. Wie gesagt IMHO.
Erik