In dem Beitrag OS X 10.4.7 fand sich schon ein Hinweis auf ein Feature in Spotlight, welches anscheinend nicht allgemein bekannt ist. Nach der Lektüre des Posts Ihnatko: Underused and unappreciated auf MacUser ist auffällig geworden, dass es sich augenscheinlich nicht nur um einen subjektiven Eindruck handelt: Viele OS X-Benutzer(innen) lassen den Mac viel zu wenig für sich arbeiten. Das man dem Mac, während man sich beispielsweise morgens noch an der Kaffeetasse festhalten muss, durchaus per Sprachkommando steuern kann, hatte ich schon im Beitrag Spracherkennung mit OS X erwähnt.
Eine Bemerkung, die ich über Spotlight häufiger höre lautet: Das Problem ist nicht, dass Spotlight nicht alles finden würde; das Problem ist sich dann durch die Suchergebnisse durchzuhangeln. Ausserdem dauert es, je nach Suchbegriff, manchmal länger bis die richtigen Dokumente auftauchen.
Gegen das durchhangeln
kann man manchmal nicht viel unternehmen, aber wenn man beispielsweise nach einem Mail sucht, dann kann man Spotlight durchaus mitteilen, dass es alle anderen Arten von Dokumenten ignorieren soll. Die Suchabfrage
kind:email technovelty
beschränkt sich darauf nur E-Mails nach dem Suchbegriff technovelty zu durchsuchen. Gleiches gilt für kind:bookmark oder kind:music. Besonders praktisch in meinem Fall: kind:pdf, vor allem wenn ich wissen möchte in welchen Kapiteln eines Buches ich einen bestimmten Begriff verwendet habe. (Das setzt natürlich voraus, dass die Kapitel in einzelne PDF-Dateien unterteilt sind.) Es existieren noch mehr Ausschlusskriterien, es lohnt sich also die Spotlight-Hilfe einmal genauer anzusehen.