Wie man lästige Dinge schneller erledigen kann

Jede(r) kennt das Problem: Die Spülmaschine muss ein- oder ausgeräumt werden, die Post häuft sich, der Stapel gelesener Bücher könnte auch mal wieder ins Regal gestellt werden, ein kurzer Artikel in der Tageszeitung verlangt nach Aufmerksamkeit, <shameless plug>Was gibt es denn gerade bei TechNovelty?</shameless plug>, [Take your Pick]. Diese Aufgaben sind für sich zwar meist nicht sonderlich zeitaufwendig, werden aber schnell lästig, wenn sie sich häufen. Wenn die “Häufung” allerdings erst einmal ein gewisses Mass erreicht hat, dann wirkt sich auch die Erledigung vieler kleiner Aufgaben negativ auf das vorhandene Zeitbudget aus.

Es gibt zwei Ansätze sich diesem Problem zu nähern:

  1. Kurze “Arbeits-Sprints”
  2. Ausnutzen von Downtimes

Ansatz eins funktioniert ganz einfach, man benutzt irgendein Gerät mit dem man fünf oder zehn Minuten timen kann (also eine Eieruhr oder ähnliches), startet den Timer und kümmert sich für fünf oder zehn Minuten nur darum, beispielsweise die Küche aufzuräumen oder die E-Mails durchzusehen, die man sich für “bei Gelegenheit” aufgehoben hat. Wohlgemerkt, man muss sich auf diese Tätigkeit konzentrieren und auf nichts anderes. Wenn die Zeit abgelaufen ist, wird die Tätigkeit beendet und man wendet sich wieder dem Tagesgeschäft zu.

Ansatz zwei basiert auf einem ähnlichen Prinzip, nutzt aber die so genannten Downtimes; wenn der Compiler läuft, man auf die Espressomaschine wartet, Werbespots in einem Privat-Sender [Oh, eine Werbepause, lass uns die Wohnung  streichen oder eine neue Fremdsprache lernen ;-) ], oder (in meinem Fall) wenn der Drucker das zuletzt geschriebene Kapitel ausdruckt. Diese Zeiten lassen sich ebenfalls für kurze, lästige Aufgaben verwenden.

Die gemeinsame Idee hinter beiden Denkansätzen kann man kurz mit “Steter Tropfen höhlt den Stein” zusammenfassen. Da die aufzuwendende Zeit deterministisch ist, man also absehen kann wie lange man sich mit einer Tätigkeit beschäftigen wird – anstatt vor sich hinzuarbeiten bis etwas vollständig erledigt ist – kann man sich leichter motivieren etwas zu erledigen. Klingt einfach, ist aber so. ;-)

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