Heise Online berichtet, dass das W3C die XSL 1.1 Recommendation herausgegeben hat. Da ich Schriftsätze, wie Bücher oder White-Papers, am liebsten in XML schreibe
Teile des Drafts wurden schon in der neuen Apache FOP-Version (0.92 beta) implementiert.
Wer bis hierhin tapfer weitergelesen hat, weiss entweder um was es geht oder ist jetzt völlig verwirrt. Die erste Gruppe kann jetzt getrost aufhören zu lesen und anfangen die XSL-Konstrukte zu markieren, die in den Transformations-Stylesheets hoffentlich in Bälde nicht mehr benötigt werdensvn co http://svn.apache.org/repos/asf/xmlgraphics/fop/trunk und manches Problem erledigt sich von selbst. Leider funktioniert momentan nur PDF und PS relativ zuverlässig.
Die XSL-”Formatting Objects” erlauben es, eine XML-Datei beispielsweise in ein ansehnliches PDF umzuwandeln, welches über ein Inhaltsverzeichnis, einen Index und den Rest verfügt, den man von einem Buch erwarten kann (Kapitel usw.). Vorausgesetzt natürlich, der Inhalt des Buches liegt als valides XML vor, welches sich an eine DTD hält. Prominentestes Beispiel ist Docbook, aber wer über gute XML/XSLT-Grundlagen verfügt, kann eigentlich fast jede geeignete XML-Datei in Form bringen. Der Vorteil hierbei: Man kann die Vorlagen mit (fast) jedem Texteditor bearbeiten. Vor dem Transformieren muss die XML-Datei noch gegen die DTD validiert werden, und man kann die Umwandlung in eine PDF-Datei vornehmen. Da die Daten in XML strukturiert vorliegen, muss man sich beim Schreiben nicht um Nummerierungen, Fussnoten oder ähnliches kümmern, man überlässt diese lästigen Formalitäten dem “Formatting Objects Processor”. [Ich hatte erwähnt, dass ich faul bin?]