Sich mit einem Stadtplan auf den Knien durch unbekanntes Terrain zu lotsen ist nicht nur nicht mehr zeitgemäss, sondern schlicht und ergreifend auch gefährlich. Natürlich nicht für Fussgänger, aber die haben den Plan dann auch nicht auf den Knien und eher Laternenpfähle zu fürchten.
Doch zurück zum Navigationssystem, diese kommen in zwei Ausführungen, fest eingebaut und transportabel. Letztere Variante hat ein paar Vorteile:
- Transportabel:
- Kein “neu lernen” von anderen Systemen in Leihwagen.
- Zusätzlich erworbene oder kostenlose Sonderfunktionen sind unabhängig vom benutzten Fahrzeug verfügbar.
- Einmal geplante Routen sind fahrzeugunabhängig.
- Wenn sich das Gerät auch noch an den heimischen (oder im Büro vorhandenen) Mac oder PC anschliessen lässt:
- Updates und zusätzliche Software lassen sich ohne zeitaufwendige Fummelei mit CDs oder DVDs einspielen.
- Man kann einen Backup des Systems erstellen und muss im Krisenfall nicht mit einem wieder “jungfräulichen” System beginnen.
Wenn man aus Zeit-, Kosten- und / oder geographischen Gründen einen Mix von verschiedenen Verkehrsmitteln nutzt, lassen sich die geplanten Routen also mitführen. Beispiel: Mit dem Auto zum Flughafen -> mit dem Flugzeug in eine andere Stadt -> mit dem Auto ein paar Besuche in dieser Stadt -> mit dem Zug ein eine neue Stadt -> noch ein paar Besuche -> mit dem Flugzeug in ein anderes Land -> usw.
Beim letzten Punkt ist noch zu beachten, dass, falls im Mietwagen ein Navigationssystem vorhanden sein sollte, dieses nicht unbedingt die Muttersprache des Reisenden / der Reisenden beherrscht (so genanntes “Trial and Error” Navigieren
). Erschwerend kommt hinzu, dass das mobile telefonieren in vielen Ländern dieser Erde nur noch mit Freisprecheinrichtungen gestattet ist. Wenn sich das transportable System also auch noch mit dem mitgeführten Handy versteht, kann dies nur von Vorteil sein.
Besitzer(innen) von Oldtimern haben noch einen weiteren Grund über ein transportables System nachzudenken, vielen Vertretern dieser Fahrzeuggattung fehlt nicht nur der Platz um ein festes System zu installieren; ihnen fehlt auch der Platz für die Lautsprecher, welche die meisten festen Systeme benötigen. (Sicherheitshalber sollte man vor der nächsten Oldtimer-Rally allerdings nicht vergessen nachzufragen, ob Navigationssysteme benutzt werden dürfen.
)
Transportable Navigationssysteme bieten also eine Reihe von Vorteilen, ein Vertreter dieser Gattung, welcher die genannte Funktionalität (und mehr) unterstützt, hört auf den Namen TomTom GO 910 und kann bei ElectronicScout24 besichtigt werden. Das Gerät versteht sich mit einer Vielzahl von Handys via Bluetooth und dürfte mit den mitgelieferten Karten von Westeuropa, USA und Kanada auch die meisten Reiserouten abdecken. Das auf der eingebauten Festplatte noch ca. 12 GB für Musik zur Verfügung stehen, dürfte alle freuen, die sich gerne vom Radioprogramm unabhängig machen möchten. Die Musik wird durch einen eingehenden Anruf oder eine Navigationsanweisung natürlich unterbrochen. Die Bedienung erfolgt über einen TFT-Touchscreen und die Ausgabe in diversen Sprachen entweder über die eingebauten Lautsprecher oder wahlweise über die Lautsprecher des Fahrzeugs (Kabel wird mitgeliefert). Wem die 12 GB für Musik zu wenig sind, kann auch einen iPod ab der dritten Generation als Lieferanten für Musik und Hörbücher verwenden (Zusatzausstattung), dieser lässt sich dann ebenfalls über den Touchscreen bedienen.