Die Idee liegt eigentlich auf der Hand, ein Rechenzentrum muss gekühlt werden, das verbraucht Energie. Je grösser das Rechenzentrum, desto höher die Kosten für die Klimaanlage.
Eine Firma scheint, wenn man dem Beitrag The ocean as watercooler: floating data centers stay cool auf Ars Technica glauben schenkt, eine Lösung gefunden zu haben. Das Ganze klingt zwar ein wenig nach Science Fiction, aber die beschriebenen Vorteile sind sehr überzeugend.
Mir hat jemand kürzlich erzählt, dass sowas auch in Deutschland entweder geplant ist oder schon existiert. So genau erinnere ich mich daran nicht mehr. Dort steht aber wohl weniger der Kühlaspekt im Vordergrund als vielmehr die Tatsache, dass ein Hafen wohl zollfreies Gebiet ist und deshalb scheinbar auch Strom dort nicht besteuert wird…
@Wolfgang: Das Ganze würde die Globalisierung auf eine neue Stufe stellen; man sucht sich den billigsten Hafen mit dem besten Internetzugang und den geringsten Stromkosten. Wenn sich die Situation ändert, zieht man weiter.