Wissen Sie, wieviele ihrer Kreditkarten und/oder Ausweispapiere RFID-Chips enthalten? Nein? Dann würde ich weiterlesen.
Nachdem immer mehr Objekte des täglichen Bedarfs, beispielsweise Ausweise, Reisepässe, Kreditkarten, usw., RFID-Chips enthalten, sollte man sich darüber Gedanken machen, wer denn die enthaltenen Informationen so liest oder lesen könnte. Dass sich dieser Lesevorgang auch aus grösseren Entfernungen durchführen lässt, ist mittlerweile bekannt. Wenn man also nicht möchte, dass jeder mit einem RFID-Lesegerät aus dem nächsten Elektronikmarkt nachsehen kann, was man so alles bei sich trägt, dann sollte man Massnahmen ergreifen.
Dass sich der Schutz derartig gespeicherter Daten auch schon als Geschäftsmodell eignet, zeigt der Beitrag Alufolie um den Reisepaß. Allerdings stellt sich die Frage, ob es sich bei Alufolie um den Reisepass wirklich um eine Lösung handelt, die eines Geeks würdig ist. Hier zwei elegantere Varianten:
Eine einfache Möglichkeit für Kreditkarten und andere Objekte mit ähnlichen Ausmassen ist eine abgeschirmte Brieftasche: Die RFID Blocking Wallet ist zum Preis von ca. U$ 20 plus Versand bei ThinkGeek zu bekommen.
Für grössere Objekte, wie beispielsweise einen Reisepass, empfiehlt sich die Anschaffung der RFID Blocking Passport Billfold (vorher prüfen, ob sich das zu schützende Dokument auch wirklich darin unterbringen lässt). Ebenfalls bei “ThinkGeek” zum Preis von ca. U$ 18 plus Versand erhältlich. (Interessanterweise erst wieder in ca. 3 Wochen lieferbar. Ein Schelm wer dabei an etwas Schlechtes denkt.)
Und wenn alle Stricke reissen, also die zu schützenden Objekte doch zu gross sind, dann kann man immer noch die Küche nach Alufolie durchsuchen.
Nur um das klarzustellen, es geht mir hier nicht darum Panik zu schüren oder irgendwelchen Verschwörungstheorien Nahrung zu geben, es geht darum, dass man selbst die Verantwortung für seine Daten trägt.


sehr praktische utensilien. diese ganze rfid-sache geht ja bisher relativ unbemerkt an der bevölkerung vorbei, wie mir scheint.
@Herschel: Woran das wohl liegen mag?