Nachdem sich die IT-Welt überschlägt Apple-Benutzern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man ein Verzeichnis überprüfen kann, hier mein Vorschlag:
find . -follow ! -type d | sort | xargs md5 > myfilesigs.txt
Man wechselt einfach in das Verzeichnis das man überprüfen möchte und führt die Befehlszeile aus. Sie erzeugt eine Datei namens myfilesigs.txt welche die MD5 Prüfsummen der gefundenen Dateien enthält.
Achtung, dies ist ein Quick and Dirty
Ansatz, so können keine Dateien überprüft werden die Leerzeichen oder Bindestriche im Namen enthalten. Für Verzeichnisse wie /usr/bin oder /bin aber durchaus ausreichend.
Man sollte die Datei dann auf einem sicheren Medium speichern und den Vorgang bei Bedarf wiederholen. Der Befehl diff erlaubt dann einen Vergleich der Dateien.
Funktioniert auf jedem halbwegs aktuellen *NIX-System, nur der Name des MD5-Programms variiert manchmal.
Voraussetzung ist allerdings, dass die Programme find, sort, xargs und md5 nicht durch einen Trojaner bereits mit veränderten Versionen ersetzt wurden.
[Siehe auch How-To: MD5 Prüfsummen für Dateien mit Leerzeichen im Namen erzeugen.]
Aus rechtlichen Gründen: Diese Möglichkeit funktioniert bei mir, das bedeutet nicht, dass sich so alle Probleme der IT-Welt erledigen lassen. Die individuellen Resultate können sich vom hier gezeigten unterscheiden.