Dass sich ein iPad auch zum Lesen von Büchern eignet, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben; nun stellt sich die Frage, woher bekomme ich den Lesestoff? BTW: Ja, ich weiss, dass ePaper eigentlich angenehmer zum Lesen ist, aber es gibt einfach Situationen in welchen sich die Hintergrundbeleuchtung des iPads als wahrer Segen entpuppt. Im aktuellen Fall ein Zugabteil voll von Schlafbedürftigen mit einer latent gewaltbereiten Opposition gegen die Beleuchtung.
iPad-geeignete eBooks sind aus den verschiedensten Quellen erhältlich. Wer das Ganze einmal testen möchte, sollte sich einfach ein freies eBook auf das iPad laden und ausprobieren, ob das Gadget für die eigenen Lesegewohnheiten geeignet ist. Freie Exemplare bekommt man nicht nur beim Project Gutenberg, sondern auch bei den “üblichen Verdächtigen”. Es handelt sich hierbei entweder um Material welches bereits aus dem Copyright herausgefallen ist, oder um Bücher welche zu Promotionszwecken kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Die eine und / oder andere Spielart findet sich auf jeden Fall bei den drei großen Anbietern von eBooks. Momentan sind mir (iPad-zentrisch gesehen) folgende potentielle Lieferanten bekannt: iBooks betrieben von Apple, der Kindle-Shop betrieben von Amazon, und PagePlace von der Deutschen Telekom.
Obwohl ich immer noch sehr mit der Papiervariante verbunden bin, muss ich sagen, dass ich immer öfter zu eBooks als Alternative greife. Das hat zum einen etwas mit meinen Präferenzen bezüglich Büchern zu tun (ich habe mich dazu ausführlich im Beitrag Buchhandlungen – Between a rock and a hard place) ausgelassen) und zum anderen weil es einfach so praktisch ist – unabhängig von Wochentag und Öffnungszeiten – an das Buch zu kommen, welches ich gerade gerne lesen möchte.
Ein anderer Aspekt ist, dass ich mit Hilfe von eBooks wesentlich öfter dazu komme ein Buch zu lesen, beziehungsweise einfach in der Lage bin weiterzulesen wenn ich die Zeit finde, auf diese Weise lassen sich Wartezeiten sehr einfach sinnvoll nutzen.
Der einzige Wermutstropfen ist die übliche Rechteschacherei, auch bekannt als “Der Titel ist in Ihrem Land leider nicht verfügbar”. Dieses Problem lässt sich aber teilweise umgehen, indem man sich genau darüber informiert, welcher Anbieter über die beste Auswahl der gewünschten Autoren und / oder Themen verfügt. Im Zweifelsfall benutze ich einfach mehrere Anbieter um an meinen Lesestoff zu gelangen.