Was haben Safari, Dashboard, Mail und einige andere OS X Applikationen, wie beispielsweise der OmniWeb-Browser gemeinsam? Richtig, sie benutzen ein Framework namens WebKit. Normalerweise wird die von Apple gelieferte Version des Frameworks (liegt in /System/Library/Frameworks) benutzt. Aber da WebKit Open Source ist, existieren Varianten mit erweiterter Funktionalität, unter anderem ein “Debugger” für Websites; wer sich also die Arbeit mit Hilfe des Web Inspectors erleichtern möchte,

kann dies, nach ein paar Vorbereitungen, problemlos tun. Interessierte finden auf der Website The WebKit Open Source Project alles was sie brauchen. Die Installation dieser WebKit-Variante (Man sollte auf keinen Fall den WebKit von Apple auf dem Rechner ersetzen!), kann auf zwei Arten durchgeführt werden:
Die “geekige” Lösung funktioniert wie folgt:
- Den aktuellen Sourcecode per Subversion mittels
svn checkout http://svn.webkit.org/repository/webkit/trunk WebKitauf den eigenen Rechner holen und - diesen mit
WebKit/WebKitTools/Scripts/build-webkitkompilierenAchtung, der Vorgang dauert eine Weile und setzt natürlich voraus, dass sich die Apple Developer Tools in einer aktuellen Version auf dem System befinden. . - Danach kann man Safari mittels
WebKit/WebKitTools/Scripts/run-safaristarten, und der Browser benutzt den gerade kompilierten WebKit.
Wer dazu keine Lust hat, oder auch kein Xcode auf dem Rechner, kann sich einfach den Nightly Build herunterladen und diesen installieren.
All jene, die sich für die erste Lösung entschieden haben, können sich mit WebKit/WebKitTools/Scripts/update-webkit jeweils die tagesaktuelle Version auf den Rechner holen und kompilieren.
Wer sich mit Safari näher auseinandersetzen will (entwicklungstechnisch gesehen), findet auf der Safari Developer Website und in der Safari Developer FAQ weitere nützliche Informationen.
Viel Spass
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