Wer gerne Campen geht kennt das Problem: Lampe aus, Batterien im Auto ca. 5 km weit weg oder garantiert in dem Rucksackfach in dem man zuletzt nachsieht – wenn man sich noch an das richtige Fach erinnern sollte – es nervt auf jeden Fall. Oder anders beschrieben: Ein Naturgesetz besagt, dass sich batteriebetriebene Ausrüstungsgegenstände deren Batterien oder Akkus leer sind, immer in der geographisch maximalen Distanz zu den Ersatzbatterien oder einer Lademöglichkeit befinden. Die Erweiterung dieses Naturgesetzes besagt, dass Ersatzbirnen eine nervtötende Affinität zu Ersatzbatterien haben. So weit, so schlecht.
Der Geek

Ökologisch korrekt, wie im Titel erwähnt, weil per Kurbel aufzuladen. Laut Hersteller reicht eine Minute kurbeln für 30 Minuten Licht. Die Lampe hat fünf LEDs und kann in zwei Modi – “Normal”, fünf LEDs leuchten und “Nightlight” 2 LEDs leuchten bernsteinfarbig – betrieben werden. Voll aufgeladen (gekurbelt?) gibt die Lampe für 4 Stunden normales Licht oder für 48 Stunden Nachtbeleuchtung. Wem bei der Vorstellung zu kurbeln der Schweiss ausbricht, man kann die Lampe auch am Zigarettenanzünder des Autos aufladen. Die LEDs werden übrigens mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden angegeben, daher hebelt man auch die Erweiterung des Naturgesetzes elegant aus.
Meiner Meinung nach (die unmassgebliche Variante), dürfte das Wind Up LED Camp Light auch in Rechenzentren, zu Hause oder im Auto gute Dienste leisten. Sie hat LEDs, was jeden Geek freut (OK, mich auf jeden Fall). Sie schont die Umwelt, weil sie keine Batterien braucht, und sie leistet einen kleinen Beitrag zur Fitness, was will man mehr? Erhältlich zum Preis von ca. 30 € plus Versand bei I Want One Of Those.
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Wenn das Teil jetzt auch noch stufenweise verstellbare Programme hätte wie bei einem modernen Hometrainer, samt kCal Anzeige und Fettverbrennungswatchdisplay (das nur leuchtet wenn man kurbelt) dann schafft es das Ding sicher noch in die Serie Schneller Abnehmen eines unbekannten deutschsprachigen Satiremagazins…
Dann kann ich nur – in Anlehnung an die Indy 500 – sagen: “Gentlemen, start your soldering iron.” Anschliessend noch die Bauanleitung ans MAKE: Blog gepostet, und gut is.
Für alle Unbeteiligten: Der Schilfredakteur ist Meister im Tiefstapeln, gegen ihn wirken die üblichen Verdächtigen aus der Formel 1 wie Waisenknaben. Ich konnte allerdings noch nicht verifizieren was an dem Gerücht dran ist, dass er von diversen Rennställen als Tiefstapel-Trainer angefordert wurde.
Und ich dachte immer, ICH wär nicht ganz “normal”.
Vermutlich holt man sich nur einen Fingerkrampf, weil das Teilchen in Wirklichkeit soooo winzig ist. Oder die Kurbel bricht ab. Immerhin könnte man dann noch die weißen LEDs z.B. in eine Dreamcast löten, die sieht mit weisser LED viel cooler aus.
@Bastian: 16 x 12.5 x 12.5cm, ob Du damit klar kommst musst Du allerdings selbst entscheiden.
An LEDs kommst Du normalerweise im Elektronik-Markt Deines Vertrauens billiger. Als ich mir weisse Throwies gebaut habe, habe ich ca. 50 Euro-Cent dafür bezahlt.
Bei den Maßen kann die Kurbel tatsächlich nicht allzu groß sein. LEDs im Elektronikmarkt? Wie langweilig. Das kann ja jeder.
…sicher eine sinnvolle idee, kommentieren wollt ich aber die frage wie mensch weibliche geeks nennen koennte. ich waer fuer geuse *göse* a la coiffeuse, dompteuse, usw…
das G spielt bei frauen eh eine zentrale rolle…
@hoewe: In Deutschland wird das wohl nicht funktionieren, fürchte ich zumindest. Hier heisst die “Friseuse” mittlerweile “Friseurin”, mit der neuen deutschen
LegasthenieRechtschreibung wird sich die Schreibweise eventuell auch auf Friehsöhrin geändert haben.Wobei mir Geuse schon irgendwie gefällt.