mySky – Astronomie leicht gemacht

Ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass der Herbst anscheinend begonnen hatSoviel zu “globaler Erwärmung”. ;-) . Das bedeutet aber auch, dass für die Astronomiebegeisterten langsam wieder die Saison beginnt. Also diejenigen, denen das Liegen unter einem virtuellen Sternenhimmel, wie im Beitrag Laser Cosmos – ein Sternenhimmel im Zimmer beschrieben, nicht genug ist. Die beschriebene Spezies hat normalerweise kein Problem sich am Firmament zurechtzufinden, aber – wir leben ja schliesslich im 21. Jahrhundert – ist es wirklich nötig den weggewehten Sternkarten hinterherzulaufen? Meinen wir auch, deswegen wird es Zeit das Arsenal der Geek-Toys für Profi- und Amateur-Astronomen(innen?) etwas aufzurüsten.

Abbildung mySky als einzelnes Gerät und in Aktion

mySky kann, wenn es auf einen bestimmten Stern, Planeten oder ein anderes Objekt am Himmel zeigt – Satelliten eingeschlossen – genauere Angaben zu eben diesem machen. Natürlich funktioniert das Ganze auch umgekehrt, und damit sollten die angesprochenen, vom Winde verwehten, Sternkarten eigentlich der Vergangenheit angehören. Das Gerät hat einen farbigen LCD-Bildschirm und kann auch an ein computergesteuertes Teleskop zum Ausrichten angeschlossen werden. Da ein GPS eingebaut ist, kann man es auch zur Unterstützung von nicht computerisierten Teleskopen einsetzen. Daten werden auf einer SD-Card gespeichert, allerdings liegen keine Informationen über die weiteren Verwendungsmöglichkeiten dieses Speichermediums vor. Ein Satz Batterien (4 AA, nicht im Preis enthalten) hält ca. sechs Stunden.

Der einzige Nachteil des Geräts ist die Form, wer seine autofahrenden Mitmenschen nicht fürchterlich erschrecken will, sollte von der Benutzung neben stark befahrenen Strassen absehen. ;-)

Erhältlich in ca. sieben Tagen (gerechnet vom Postdatum) zum Preis von ca. 450 € plus Versand bei I Want One Of Those.

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2 Responses to mySky – Astronomie leicht gemacht

  1. …genauere Angaben zu eben diesem machen. Natürlich funktioniert das Ganze auch umgekehrt,….
    Dieser Satz macht sehr nachdenklich. Ist also gewissermaßen MySky schon fast so mächtig wie das Sternentor in der Stargate Serie? Sprich, umgekehrt bedeutet ja man gibt irgendwelche Koordinaten ein und schon reisst MySky dem Benutzer einen furchtbaren Verreißer in den ausgestreckten Arm weil sich das Ding automatisch dorthin richtet wozu der Anwender die Daten eingegeben hat? Wenn also der MySky User so ungeschickt war ein Astralsystem einzutipseln dass galaktisch besonders blöd liegt kann es also durchaus sein dass MySky mit dem Benutzer am anderen Ende des Tools einen Schwenk macht der den User gleich mal so richtig resch um die eigene Achse wirbelt? Ein Fall für “Don’t try this at home..” ?

  2. Erik says:

    Hm, darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Lt. Hersteller war das mal geplant, wurde aber aufgrund von Bedenken wegen der Produkthaftung durch Richtungspfeile ersetzt.

    Wäre für den einen oder anderen Streich aber sehr brauchbar. ;-)

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