Wer MacPorts benutzt um weitere Open Source Software auf dem Macintosh zu installieren kennt das Ritual:
sudo port -d selfupdate
(die Option -d ist Geschmacksache, ich will immer sehen was passiert) gefolgt von
sudo port upgrade outdated
soweit, so vertraut.
Wenn man die MacPorts eine Weile lang benutzt, fällt allerdings auf, dass das Verzeichnis /opt/local immer mehr anzuwachsen scheint. Dieser Schein trügt nicht. Wenn man port upgrade benutzt, dann hebt das System die ersetzten Versionen sicherheitshalber auf. Das kann in bestimmten Fällen sogar nützlich sein, aber normalerweise wird dadurch eher Ballast erzeugt, den man immer weiter mitschleppt. Wie lassen sich die alten Versionen der Programme nun entfernen?
Am einfachsten durch die Option -u des Programms port.
sudo port -u upgrade [was_auch_immer]
Führt einen uninstall aller ersetzten Versionen des entsprechenden Programms beim Upgrade durch. Die Option wird leicht übersehen, hat aber eine grosse Wirkung.
Wen es interessiert warum das Aufheben der alten Versionen nützlich sein kann: Für etwas abenteuerlustigere Geeks und Geekeusen, die mit noch nicht ganz stabilen Paketen aus dem Subversion Repository von MacPorts experimentieren möchten, kann es erforderlich sein andere als die ‘stable’-Versionen bzw. aktuellen Versionen vorzuhalten. Normalerweise kann man auf die alten Versionen aber verzichten.
In eigener Sache: Wenn Interesse besteht, kann ich gerne öfter über MacPorts schreiben.
Ja, bitte mehr über Macports. Genau sowas wie den Tipp hier finde ich super.
sudo port installed
sudo port installed inactive
sudo port uninstall inactive
So geht’s natürlich auch, aber die ‘-u’ Option räumt gleich auf. Die Sequenz sollte man im Kopf haben, wenn man in der Hitze des Gefechts mal ‘-u’ vergessen haben sollte.