Wie durch Apple bereits kommuniziert, haben die neuesten MacBook Pros einen SD-Card-Slot. Was diesen Slot – neben den offensichtlichen Vorteilen – so interessant macht, ist die Tatsache, dass man über ihn den Computer auch booten kann. Golem.de berichtet im Beitrag Neue Macbook Pros können per SD-Karte booten darüber.
Vorteile
Falls also einmal mit der Festplatte etwas schiefgehen sollte, dann kann man immer noch versuchen das MacBook Pro über eine entsprechend präparierte SD-Card zu starten. Im Gegensatz zum Start von der OS X Installations-DVD hat das Ganze mindestens 2 Vorteile:
- SD-Cards sind wesentlich handlicher und auch unempfindlicher als eine Installations-DVD.
- Das auf der SD-Card installierte Betriebssystem lässt sich auf dem aktuellen Stand halten. Soll heißen, das Festplatten-Dienstprogramm ist nach einiger Zeit aktueller als die Variante auf der DVD.
Ausserdem kann man auf der Karte, sofern der Platz ausreicht, auch noch weiter Reparatur- und Dienstprogramme installieren und hat diese immer bei sich.
Wie geht’s?
Achtung!
Eine SD-Karte mit OS X Extended-Filesystem kann nur noch mit Apple-Rechnern benutzt werden.
Kurzfassung: SD-Card formatieren und System aufspielen.
Langfassung:
- Karte einstecken und vergewissern, dass keine wichtigen Daten darauf sind.
- Festplatten-Dienstprogramm starten und die Karte mit einer GUID-Partitionstabelle als Mac OS Extended formatieren.
- Mac OS X installieren
- und alle nötigen Upgrades einspielen.
Schritt 4 sollte natürlich immer dann wiederholt werden, wenn neue Mac OS X-Upgrades verfügbar sind.
Links
- Neue Macbook Pros können per SD-Karte booten [Golem.de]
- Knowledgebase-Dokument von Apple zum Thema SD-Card-Slot [Apple]
- MacBook Pro [Apple]