Ich habe gerade den Artikel Rundfunkanstalten wollen mit Podcasting die Jugend zurückerobern gelesen. Aha, man will die 14- bis 19-jährigen also zurückerobern.
Interessanterweise kenne ich aber viele Personen diesseits und jenseits dieser Altersgruppe, die Podcasts deswegen abonnieren, weil ihnen das Radio (egal ob ÖR oder privat) mittlerweile einfach zu einfallslos geworden ist. Na ja, die Konzentration auf werbe-relevante
Zielgruppen macht sich in einem Mission-Statement
(neu-deutsch für Uns fällt nichts mehr ein, jetzt probieren wir das ganze mal auf diese Weise.
) meistens recht gut.
Man mag mich jetzt altmodisch nennen, aber wie wäre es mit einer Verbesserung der Programm-Inhalte? Dieser Ansatz hat sich in der Rundfunkgeschichte doch schon mehrmals als erfolgversprechend erwiesen.
Nur das wir uns hier richtig verstehen, interessante Sendungen hätte ich gerne als Podcast, um sie mir dann anzuhören, wenn ich Zeit habe. In der Zwischenzeit werden immer mehr Hörer (werberelevant oder nicht) zu Podcasts abwandern die sich mit Themen beschäftigen, die diese Hörer auch wirklich interessieren. Die Zeiten der allein-seligmachenden-Radiostation
dürfte – dank Podcasting – der Vergangenheit angehören. Mittlerweile existieren Podcasts zu allen möglichen und unmöglichen Themen, jeder kann sich das heraussuchen, was ihn interessiert.
Wenn die Radio-Station das begreifen und Podcasts zur Verfügung stellen, dann klappt’s auch wieder mit den Hörern.
[IMHO = in my humble opinion = Meiner unmassgeblichen Meinung nach.]
[Siehe auch Podcasts hören ist ganz einfach….]