Vor einiger Zeit wollte ich die Binsenweisheit “für HDR braucht man ein Stativ” auf die Probe stellen. Ich hatte mir für einen Tag eine Kamera ausgeliehen, die für das “Bracketing” einen Weißabgleich von ± 2.0 erlaubt. Also drei Bilder mit jeweils negativem, positivem und “richtigem” Weißabgleich als Serie schiesst. Drei Bilder sind für HDR eigentlich zu wenig, aber mehr als drei Bilder schaffe ich auch nicht “aus der hohlen Hand”, und es ging ja auch darum kein Stativ zu benutzen
Wer sich jetzt fragt, “wovon redet (schreibt) der denn eigenlich?”, sollte einen Blick auf den HDR-Link weiter oben werfen oder sich diesen Link ansehen.
Genug der Abschweifungen, weiter im Text. Die drei Bilder haben zwar einen gewissen Dynamikumfang, aber eigentlich nicht genug. Das Ergebnis war trotzdem vielversprechend, aber für meinen Geschmack noch nicht optimal. Wer TN schon länger liest, kennt vermutlich meine Experimente mit dem LAB-Farbraum. Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
Das Ergebnis ist nicht optimal, aber da es nur drei Bilder waren, und ich kein Stativ mit mir herumschleppen musste, bin ich ganz zufrieden:

Fazit: Wer eine Kamera sein eigen nennt, die “Bracketing” erlaubt, und Interesse an HDR-Fotos hat, sollte das Ganze einfach mal ausprobieren. Viel Spaß.

