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Handys als selbstorganisierende Vermittlungsstellen

Wie Golem.de heute im Beitrag Mesh-Netz: Kostenlose Handy-Gespräche ohne Mobilfunknetz berichtet, beschäftigt sich die Firma TerraNet AB mit einem Konzept Mobiltelefone untereinander, soll heissen ohne eine zwischengeschaltete Vermittlungsstelle, zu vernetzen. Die Auswirkungen liegen auf der Hand, Zwischenhändler (a.k.a. Telefongesellschaften) werden nur noch dann gebraucht, wenn keine anderen HandysStimmt die Mehrzahl von Handy, respektive die Schreibweise so eigentlich? Meine Rechtschreibprüfung meckert sie permanent an, hat aber auch keine besseren Vorschläge. Ich nenne die Dinger eigentlich “Cellphone”. zum peering vorhanden sind. OK, mal langsam, die Technik ist noch in der Entwicklung, und das Ganze soll im Radius von 2 Kilometern ohne Mesh, also peer-to-peer, und bis zu 20 Kilometern im Mesh funktionieren. Wenn man allerdings Verbindung zu einem TerraNet Wireless Accesspoint aufbauen kann, dann kann man angeblich in die ganze Welt texten und telefonieren (VoIP). Klingt verwirrend? Ein Blick auf die Technology-Seite zeigt das System in aller Ausführlichkeit.

Während die aktuellen “Herren (und Damen?) der Mobilfunknetze” not amused sind, sollte man folgendes bedenken: Mittels dieser Technik lassen sich auch Mobilfunkverbindungen in Gegenden aufbauen, die dem genannten Personenkreis zu wenig Profit abwerfen. Vorausgesetzt, es sind genügend Besitzer(innen) derart ausgestatteter Handys unterwegs (deren Mobiltelefone eingeschaltet sind). Laut BBC existieren bereits Projekte, die auf der Technologie basieren, in Tansania und Ecuador. Der Preis für ein Einstiegsgerät liegt laut Heise bei ca. U$ 50.

Selbstorganisierende Netze bei der Arbeit, eine geniale Idee.

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