Die Lavalampe wird 45

Wenn es ein Leuchtmittel gibt, welches seit langer Zeit seinen Status als Geek Toy hält, dann die Lavalampe von Mathmos.

Seit ihrer Erfindung im Jahr 1963 durch Edward Craven-Walker, hat sie – fast in der ganzen Welt – einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Ursprünglich wurden die Lavalampen von Walkers Firma Crestworth vertrieben, welche 1992 in Mathmos umbenannt wurde.

Das Betrachten einer Lavalampe ist, meiner Meinung nach, fast genauso beruhigend, wie das Betrachten eines brennenden Kaminfeuers. Man kann in dem Anblick einfach versinken. Oder, um den Erfinder zu zitieren:

If you buy my lamp, you won’t need drugs… I think it will always be popular. It’s like the cycle of life. It grows, breaks up, falls down and then starts all over again.

Hinzu kommt auch noch, dass sich keine Lavalampe wie die andere verhält. Die – immer noch geheime – Mischung von Flüssigkeiten in der Lampe reagiert einfach auf eine Hitzequelle darunter, da die Hitzequelle aber von der Umgebung beeinflusst wird und sie naturgemäss nie die Hitze auf die gleiche Art und Weise abgeben kann, ist jede Lampe anders.

Eine Lavalampe muss erst auf Betriebstemperatur kommen, daher werden gerade neue Besitzer(innen) nach dem Einschalten auf eine harte Probe gestellt. Nach einiger Zeit entfaltet sich aber die Bewegung in voller Pracht, und man kann kaum noch wegsehen. Selbst als langjähriger Besitzer zweier Lavalampen kann ich mich der Faszination kaum entziehen.

Die Astro Lavalampe gibt es für ca. 80 € bei Mathmos.

Wer auf den Anblick auch beim Arbeiten nicht verzichten möchte, kann sich bei Mathmos einen Lavalampen Screensaver für Mac oder PC herunterladen.

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