Der Wii LAN Adapter, oder "Ich 'abe aber gar kein WiFi"

Dass die Wii-Konsole ihre Netzwerkverbingungen zum Aktualisieren der News, der Wettervorhersage und für Downloads auf die Virtual Console drahtlos aufbauen kann, ist hinreichend bekannt. Was aber, wenn man gar keinen WiFi-Router sein eigen nennt? Es bieten sich zwei Lösungen an:

  1. Man besorgt sich einen geeigneten Router.
  2. Man besorgt sich den Wii LAN Adapter.
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Die erste Variante hat den Vorteil, dass man auf Kabel verzichten kann, bedeutet aber gleichzeitig, dass man die vorhandene (Netzwerk-)Infrastruktur umbauen muss. Diese Aussicht steht für viele auf einer Stufe mit einer Wurzelbehandlung bei Zahnarzt, oder, technischer ausgedrückt: Never touch a running system.

Die zweite Variante erlaubt es zwar die vorhandene (Netzwerk-)Infrastruktur beizubehalten (genügend Ports auf auf dem vorhandenen Router oder Switch vorausgesetzt), hat aber den Nachteil, dass man, unter Umständen, ein längeres Netzwerkkabel benötigt; abhängig davon, wo sich die Netzwerkkomponenten befinden.

Die Bemerkungen zu den zwei Varianten klingen negativer als sie gemeint sind, bloss, aus meiner Sicht gesehen habe ich besseres zu tun als an meinem funktionierenden Heim-Netzwerk herumzubasteln. WiFi hin oder her, ein drahtloser Zugang zu einem Netzwerk sollte sorgfältig konfiguriert und überwacht werden, bedeutet also, falls nicht vorhanden, mehr Arbeit als das blosse Anschliessen des neuen Netzwerkgeräts, das sollte man auf jeden Fall bedenken. Ausserdem bin ich bei meinen Recherchen noch auf etwas anderes gestossen.

So wie es aussieht, beeinflussen sich das Bluetooth- und das WiFi(802.11)-Signal der Wii, zumindest, wenn man dem Artikel Nintendo Wii wireless problem illustrates RF communications issues glauben schenkt. Das Ganze scheint sich darin zu äussern, dass die Datenraten bei Übertragungen (z.B. Downloads für die Virtual Console) heruntergehen können, wenn man gleichzeitig spielt. Solange nur kleine Datenmengen heruntergeladen werden, dürfte diese Tatsache eigentlich nicht auffallen, anders sieht es aus, wenn man grössere Datenmengen, beispielsweise gekaufte Spiele, herunterladen möchte.

Falls diese Geschichte wirklich zutreffen sollte, dann kann man die Schuld auf keinen Fall bei Nintendo suchen, dass Problem liegt in der Spezifikation des WiFi-Protokolls begraben und wird in dem verlinkten Artikel sehr ausführlich beschrieben.

Wenn die Downloads länger dauern, als sie eigentlich aufgrund der Datenmenge brauchen dürften, dann könnte auch eine – wie auch immer geartete – Störung der Netzwerkverbindung vorliegen, aber nicht zwingendermassen nur aus den beschriebenen Gründen. Theoretisch dürften sich die diversen drahtlosen Verbindungen nicht stören, aber wer weiss schon was der Nachbar an Geräten am Laufen hat?

Der Wii LAN Adapter belegt einen der USB-Ports an der Wii.

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