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Archiv für Podcasts

Podcast-Tip: Na Servus!

Wem No Agenda mittlerweile zu thematisch ist (ich vermute das steht bei iTunes unter ‘Reisen und Kultur’ weil eine Untergruppe ‘Verschwörungstheorien’ oder ‘in the morning’ noch nicht existiert :mrgreen: ) und auf der Suche nach einem Podcast ist, bei dem sich zwei Leute einfach unterhalten, für den/die gibt es seit einiger Zeit eine weitere Möglichkeit bei einem interessanten Gespräch zuzuhören: Na Servus!

Bei diesem Podcast unterhalten sich Annik “Phantomspeisung” Rubens und Alex “Übercaster” Wunschel (sorry ihr Beiden, ich konnte nicht widerstehen ;-) ) über alle möglichen Themen, meist mit einem Bezug zu Social Media und/oder dem Internet. Dieser Podcast ist mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, und ich hebe mir die neuen Folgen meist für eine längere Zugfahrt auf, damit ich dem Ganzen meine volle Aufmerksamkeit widmen kann. Die Folgen haben einen so angenehmen Themenfluss, dass ich sie eigentlich nicht in einzelnen Häppchen hören möchte.

Die einzelnen Folgen finden sich auf der Website zu Na Servus! oder natürlich auch im iTunes Store.

VJ-Sets gegen das Wetter

Unter LMUeMotions finden sich ein paar sehr interessante VJ-Sets. Wer bei dem trostlosen Wetter was für die Ohren und die Augen braucht, sollte einmal einen Blick darauf werfen.

Wem das, was er / sie sieht bekannt vorkommt: Die Sets laufen auch auf den Screens der UniLounge am Geschwister-Scholl-Platz in München.

Oder anders gesagt: Kunstpädagogik rocks! ;)

NAMM 08: AT2020 USB Kondensatormikrofon

Audio-Technica hat auf der NAMM 08 das AT2020 USB Mikrofon vorgestellt. Das Kondensator-Mikrofon wird per USB direkt an den Computer angeschlossen (Mac- und Windowskompatibel). Es kommt mit einem Tischständer und einer Transporthülle.

Abbildung AT2020 USB Mikrofon

Der Preis wird mit ca. U$ 250 angegeben, da ein Preis von ca. 150 € für Deutschland im Raum steht, scheint Audio-Technica einen anderen Währungsrechner wie die Firma Apple zu benutzen. :mrgreen:

Das Mikrofon ist für den Allround-Einsatz gedacht und dürfte für Podcaster(innen) auf jeden Fall interessant sein. Die Sample-Rate von 44,1 kHz sollte für alle Arten der Sprachaufnahme eine gute Qualität bieten, und durch die Nieren-RichtcharakteristikHeisst das in Deutsch wirklich so? bietet es sich sowohl für den Einsatz im Studio als auch für unterwegs an. Die Phantomspannung für den Kondensator holt sich das Mikrofon vom USB-Port.

Aktuell heisst es, dass das Mikrofon zur Musikmesse 2008 in Frankfurt (12. – 15. März 2008) in Deutschland vorgestellt wird und dann auch verfügbar sein soll.

Samson Zoom H4 Update für OS X 10.5 (Leopard)

Ich hatte vor einiger Zeit über den Samson Zoom H4-Recorder berichtet. Apple-Benutzer(innen) die auf 10.5 (Leopard) umsteigen wollen, sollten die System Version 2.10 auf ihren Zoom spielen, um die USB Card Reader Funktion auch mit dem neuen System benutzen zu können.

BTW: Zoom-Besitzer(innen) dürfen gerne darüber berichten, ob sie mit dem Gerät zufrieden sind. ;)

[Kommentar-Bait :mrgreen: Würde mich ernsthaft interessieren.]

Wissenschaft für’s Ohr

Bei Scientific American gibt es mehrere Wissenschafts-Podcasts zu abonnieren. Die Übersicht findest sich auf Scientific American Podcasts.

Mein Tip: 60-Second Science, man kann danach auch im iTS suchen (wenn man iTunes benutzt).

Belkin TuneStudio – Recording auf dem iPod

Wie wäre es, wenn man einen iPod der 5. Generation (Video) in ein portables Aufnahmestudio verwandeln könnte? Klingt zu schön um wahr zu sein? Wie sieht es mit der Qualität aus? Kann man denn ein vernünftiges Mikrophon anschliessen? Diese Fragen werden jede(m)(r) Musiker(in) / Podcaster(in) durch den Kopf gehen, daher gleich die wichtigsten Daten:

  • Aufnahme direkt auf den iPod in 16-bit, 44kHz
  • Streaming Audio über USB auf und von PC und Mac
  • Jeder Kanal mit 3-Band EQ, Pan und Level
  • XLR-Input mit Phantom-Power, bis zu 60 dB Gain
  • Stereo-Kompressor (hält die Audio-Levels innerhalb der Aufnahmegrenzen des iPods)
  • LEDs zur Anzeige von
    • Master Audio Level
    • Power Status
    • Peak Indikator
    • Kompressor Aktivität
    • Aufnahme Status

und ein Bild (auch die Ästhetik eines Geräts ist wichtig):

Abbildung TuneStudio for iPod 5th generation (video)

Gut, auf dem vorhergehenden Bild kann man nicht genau erkennen, wie die Controls angeordnet sind, so sieht man es besser:

Abbildung des TuneStudio Panels

Das Gerät hat übrigens den “Best in Show”-Award auf der Summer NAMM ‘07 gewonnen. Bis jetzt ist auf den Belkin Websites leider noch nicht allzuviel zum TuneStudio zu finden. Der USA Listenpreis wird mit ca. U$ 250 angegeben, die Verfügbarkeit mit “coming soon”. Sobald wir mehr erfahren, wird dieser Beitrag ergänzt.

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iLife ‘08 für Podcaster(innen)

Das Apple, unter anderem, eine neue Version von iLife vorgestellt hat, dürfte den wenigsten entgangen sein. Viele Podcaster(innen) benutzen das Paket auch, um ihre Podcasts zu produzierenIch habe die Produktion eines Podcasts mit der Vorgängerversion einmal getestet. Es geht erschreckend einfach..

Podcasting News hat im Beitrag The Top Five Garageband ‘08 Improvements For Podcasters einmal subjektiv zusammengefasst, welche Neuerungen Podcaster(innen) am meisten interessieren dürften.

Ladies and gentlemen, to the mikes. :mrgreen:

iCali kümmert sich um das iPhone

Cali Lewis hat einen neuen Video-Podcast ins Leben gerufen. Er heisst iCali (jetzt werden zwar nur Mac-Benutzer(innen) schmunzeln, aber der Witz verliert deutlich bei einem Erklärungsversuch), und befasst sich mit dem iPhone.

Auch wenn das Gadget bei uns noch nicht zu haben ist, kann man ja schon mal anfangen sich zu informieren.

IMHO: Musik und Podcasts (es bleibt undurchsichtig)

Vorab: Ich bin kein Anwalt, das ist keine Rechtsberatung, sondern meine Meinung!

Alle die sich mit dem Gedanken tragen einen Podcast zu produzieren, dessen rechtlich verantwortliche Anschrift (Impressum) sich auf deutschem Boden befindet, sind nach durchhören von PodCast-Nr. 14 von joora.de – PodSafeMusic mit Laura Dierking eventuell etwas weniger verunsichert, aber – realistisch gesehen – war’s das auch schon.

Da sich die deutsche Rechtslage auf direktem Konfrontationskurs mit den Nutzungsbestimmungen des “Podsafe Music Networks” (PMN) befindet, wären die Produzenten(innen) von Podcasts dazu verpflichtet, regelmässig zu prüfen, ob eines der Musikstücke (die gemäss den Bestimmungen des PMN genutzt wurden) jetzt doch unter der Aufsicht der GEMA steht. Diese, aus Sicht des PMN nicht gewollte, Rechtslage tritt dann auf, wenn ein(e) Musiker(in) einen Vertrag mit einem Platten-Label unterschreibt, welches seinerseits die Rechte für Deutschland an die GEMA abtritt.

Konfrontationskurs deswegen, weil sich in den Bestimmungen des PMN für Musiker(innen) folgender Passus findet:

You hereby waive the following rights to any and all musical compositions:
a. the right to recover performance royalties under blanket licenses, including the right to collect such royalties individually or through a performance rights society.

b. the right to recover mechanical rights or statutory royalties.

c. the right to recover any royalty that may be applicable for public digital performance of the Work, such as webcasting or podcasting.

Soweit mir bekannt, betrifft, für Deutschland, das Recht der GEMA auf Verwertung rückwirkend das Gesamtwerk des / der vertretenen Künstlers / Künstlerin. Um es überspitzt auszudrücken, jeder Künstler der die Werke nicht sofort aus dem PMN entfernt, nachdem die Verwertungsrechte an die GEMA übertragen wurden, bricht eigentlich den [mit PMN] geschlossenen Vertrag. Umgekehrt ist es aber so, dass kein(e) Künstler(in) sich die Gelegenheit entgehen lassen möchte, zumindest den Back-Catalog über Podcasts als Marketing-Massnahme zu verbreiten. Deutschen Podcastern hilft es also nichts, wenn sie periodisch überprüfen, ob die von ihnen genutzten Musikstücke noch im PMN gelistet sind; ihre einzige Möglichkeit ist die Recherche in der GEMA-Datenbank. Falls nun der / die Künstler(in) dort auftauchen sollte, dann muss entweder ein Vertrag mit der GEMA geschlossen, oder aber die Stücke aus den Podcasts entfernt werdenTatsächlich ist die Geschichte noch etwas unübersichtlicher; wie im oben angesprochenen Podcast erwähnt wird. Nochmal, ich beschreibe hier nur wie ich (subjektiv) die Situation sehe..

Soweit so verwirrend. Was jetzt noch (für Podcast-Produzenten(innen)) erschwerend hinzukommt, ist die Tatsache, dass, falls er / sie mit der GEMA einen Lizenzvertrag abschliessen sollte, die betroffenen Podcasts nochmals, gemäss den Bestimmungen des Lizenzvertrags, überarbeitet werden müssen. <open pandoras box>Da Podcasts weltweit empfangen werden können, stellt sich die Frage, ob Podcaster aus dem Ausland eigentlich auch Verträge mit der GEMA abschliessen müssten. ;-) </open padoras box>

Fazit: Das das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte allen Beteiligten klar sein; aber die Tatsache, dass die Gesetzgebung in den einzelnen Ländern so unterschiedlich ist, erschwert es immens, sich an die geltenden Bestimmungen zu halten. Deutsche Podcaster haben also einen klaren Wettbewerbsnachteil. Schade eigentlich.

Neuzugänge in der Linkliste für Podcasts

Hier sind die Neuzugänge mit kurzen Anmerkungen (alphabetisch, also keine Wertung ;-) ):

  • MacBreak: Ein Video-Podcast aus der TWiT-Familie. Tips für Mac-User im iPod-Format oder in HD
  • net@nite: Ein weiterer Podcast aus der TWiT-Familie. Amber MacArthur und Leo Laporte mit Interviews und interessanten Links.
  • TeXtra: Ein Video-Podcast von podshow. Tech-News mit Natalie Del Conte.
  • The Merlin Show: Ein Video-Podcast mit Merlin Mann (43 Folders) mit Interviews (unter anderem auch) zu seinem Lieblingsthema. ;-) Produktivität. ;-)
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