Mobiles Leben | TechNovelty

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Archiv für Mobiles Leben

Google Applikationen auf dem Android G1

Ich hatte ja eigentlich hier versprochen, auf den Android Walk-Trough von Chris DiBona am Google Developer Day in München zu verlinken, sobald er online ist. Leider ist momentan immer noch nichts davon zu sehen, daher hier ein ähnliches Video. Leider wird dort auf Street View nicht so ausführlich eingegangen, wie ich es mir wünschen würde.

Google Earth auf dem iPhone

Eine Anwendung für das iPhone, beziehungsweise für den iPod Touch, die sehnsüchtig erwartet wurde, ist Google Earth. Wie der Google Lat Long Blog im Beitrag Google Earth now available for iPhone berichtet, ist das Programm momentan in 18 der 22 Länder im AppStore verfügbar, in denen das iPhone verkauft wird.

Interessierte sollten auf jeden Fall einen Blick auf das Video werfen.

[via TechCrunch]

Ein kurzer Vergleich zwischen iPhone und Android G1

Erick Schonfeld hat im Beitrag What Android Can Learn From the iPhone: It’s the Software, Stupid. einen Vergleich zwischen dem iPhone von Apple und dem Android G1 gezogen. In Deutschland müssen wir wohl noch ein wenig warten, bis wir unsere eigenen Erfahrungen machen dürfen. :(

Sehr lesenswert.

Handys als selbstorganisierende Vermittlungsstellen

Wie Golem.de heute im Beitrag Mesh-Netz: Kostenlose Handy-Gespräche ohne Mobilfunknetz berichtet, beschäftigt sich die Firma TerraNet AB mit einem Konzept Mobiltelefone untereinander, soll heissen ohne eine zwischengeschaltete Vermittlungsstelle, zu vernetzen. Die Auswirkungen liegen auf der Hand, Zwischenhändler (a.k.a. Telefongesellschaften) werden nur noch dann gebraucht, wenn keine anderen HandysStimmt die Mehrzahl von Handy, respektive die Schreibweise so eigentlich? Meine Rechtschreibprüfung meckert sie permanent an, hat aber auch keine besseren Vorschläge. Ich nenne die Dinger eigentlich “Cellphone”. zum peering vorhanden sind. OK, mal langsam, die Technik ist noch in der Entwicklung, und das Ganze soll im Radius von 2 Kilometern ohne Mesh, also peer-to-peer, und bis zu 20 Kilometern im Mesh funktionieren. Wenn man allerdings Verbindung zu einem TerraNet Wireless Accesspoint aufbauen kann, dann kann man angeblich in die ganze Welt texten und telefonieren (VoIP). Klingt verwirrend? Ein Blick auf die Technology-Seite zeigt das System in aller Ausführlichkeit.

Während die aktuellen “Herren (und Damen?) der Mobilfunknetze” not amused sind, sollte man folgendes bedenken: Mittels dieser Technik lassen sich auch Mobilfunkverbindungen in Gegenden aufbauen, die dem genannten Personenkreis zu wenig Profit abwerfen. Vorausgesetzt, es sind genügend Besitzer(innen) derart ausgestatteter Handys unterwegs (deren Mobiltelefone eingeschaltet sind). Laut BBC existieren bereits Projekte, die auf der Technologie basieren, in Tansania und Ecuador. Der Preis für ein Einstiegsgerät liegt laut Heise bei ca. U$ 50.

Selbstorganisierende Netze bei der Arbeit, eine geniale Idee.

Bangalore: Handys zur Verkehrsüberwachung

In Bangalore sind verstopfte Strassen ein Problem, da tägliche neuen Autos dazukommen, wurde nach einer Lösung gesucht herauszubekommen, wo und wie Verkehrsprobleme entstehen. Es liessen sich natürlich alle möglichen technischen Systeme entwerfen, die zur Beobachtung und Analyse benutzt werden könnten. In der indischen Computermetropole wurden allerdings andere Wege beschritten.

So gut wie alle Personen die sich im zu beobachtenden Bereich bewegen haben ein Handy. Wenn sich die Handys also nicht bewegen und näher beieinander sind, dürften sich die Träger(innen) in einem Stau befinden. Da die Mobiltelefone in ständiger Verbindung mit dem nächsten Funkmast stehen, entstehen so Daten über die Bewegung (beziehungsweise Nicht-Bewegung) der Besitzer(innen). Diese Daten macht sich das Bangalore Transport Information System zu nutze. Mit so genannten Micro-Towers wird die Auflösung der Funkzellen reduziert und somit die Positionsbestimmung genauer, also auch die Möglichkeit Stockungen in der Bewegung der Handys genauer zu lokalisieren.

Die Idee ist genauso einfach wie genial. Hinzu kommt die schnelle Verfügbarkeit der benötigten Daten, da diese den Mobilfunkbetreibern sowieso in Echtzeit vorliegen. Das Projekt wird im Beitrag Traffic problem finds cell phone solution in aller Ausführlichkeit beschrieben. Wer wissen möchte, wie die Verkehrssituation in Bangalore momentan aussieht, sollte einen Blick auf BTIS: Live Traffic Conditions werfen.

Datenschutztechnisch mag das alles zwar etwas bedenklich klingen, aber der Lösungsansatz ist genial.

Freeloader, möge der Saft mit euch sein

Wir haben schon länger nicht mehr über Solar-Gadgets berichtet, das Wetter der letzten Tage war allerdings auch nicht dazu geeignet auf eine derartige Idee zu kommen. Jetzt haben wir allerdings ein Gadget gefunden, welches, falls die kolportierte Ver-WüstungBilliges Wortspiel, ich weiss, aber es ist noch früh am Morgen. doch nicht stattfinden sollte, auch am USB-Port geladen werden kann. Wir sprechen also von einer Stromversorgung für Geräte wie Mobiltelefone, MP3-Player, PDAs, Headsets und alles andere was dazu tendiert im ungünstigsten Augenblick eine Batteriewarnung von sich zu geben. Dass das Teil dazu noch cool aussieht, hilft natürlich auch.

Abbildung Freeloader

Der FREELOADER lässt sich mit ausgefalteten Solar-Segeln, je nach Helligkeit, in ca. 5, und am USB-Port in ca. 3 Stunden laden. Das Laden kann gleichzeitig mit der Stromabgabe stattfinden, also wird der High-Score auf der PSP gerettet, während sich das Gerät mit frischem Saft versorgt. Nun stellt sich noch die Frage, passt der FREELOADER noch in den Gadget-Gürtel? Sollte eigentlich gehen.

  • Maße: 12,3cm x 6,2cm x 1,7cm
  • Gewicht: 185 g (beides Herstellerangaben)

Eine Liste (PDF) der derzeit unterstützten Geräte findet sich auf der Website. Erhältlich zum Preis von ca. 50 € plus Versand bei MEGA-Merchandise.de. Auf der Website befindet sich auch ein kurzes Video, welches den Einsatz des Gerätes zeigt.

PocketDock AV – für anschlussfreudige iPods

Alle iPod-Besitzer(innen) kennen die folgenden zwei Probleme, wenn sie unterwegs (a.k.a. weit weg von ihrem Computer) sind:

  1. Man möchte mehreren Leuten ein bestimmtes Lied vorspielen.
  2. Man möchte mehreren Leuten ein bestimmtes Video zeigen.

Punkt eins lässt sich entweder dadurch lösen, dass jeder einmal drankommt, oder sich immer zwei Personen einen Kopfhörer teilenGilt das dann schon als “Raubhören™”? Ich glaube, ich sollte der Musikindustrie nicht so genau zuhören. ;-) . Hat den Nachteil, dass man über das Stück erst sprechen kann, wenn es alle gehört haben, oder – beim “geteilten” Kopfhörer – man ungünstigstenfalls nur das “halbe” Lied gehört hat.

Punkt zwei beinhaltet alle Nachteile von Punkt eins, und / oder das Zusammenstecken der Köpfe über dem Bildschirm. Fördert zwar soziale Kontakte, aber ist trotzdem unbequem.

Ersteres kann man eventuell dadurch umgehen, dass man den iPod mit einer Stereoanlage über den Kopfhörerausgang verbindet, lässt aber von der Klangqualität zu wünschen übrig. Letzteres, also der Anschluss des iPods an einen Bildschirm, erfordert ein Dock. Nichts gegen das Dock von Apple, aber zum herumtragen ist es etwas unhandlich.

Die Firma SendStation Systems aus Frankfurt, ist für ihre PocketDocks bekannt. Ihr neuestes Produkt sieht so aus (und das Bild zeigt wo die Reise hingeht ;-) ):

Abbildung PocketDock AV

Das PocketDock AV ist ein Verbindungskünstler für alle, die mit ihrem iPod unterwegs sind (und erspart den Kabelsalat als erfreuliche NebenwirkungAlso kein Grund ihren Arzt oder Apotheker zu belästigen. ;-) ). Man kann damit natürlich auch den Akku des iPods wieder mit Strom versorgen, sobald man einen unbeaufsichtigten USB-Port findet. ;-) Es funktioniert mit folgenden Modellen:

  • iPhone ;-)
  • 5G iPod (video)
  • 4G iPod (click-wheel)
  • iPod photo
  • iPod mini
  • iPod nano (1G/2G)

Unnötig zu erwähnen, dass, für die Ausgabe von Videos, der iPod natürlich Videos abspielen können muss. Noch zwei Anmerkungen, man kann mit dem PocketDock AV auch 15″ und 17″ PowerBooks mit einem Fernseher verbinden und, laut Herstellerangabe, kommt das Produkt mit den meisten Schutzhüllen für die genannten iPods klar ohne dass sie entfernt werden müssenDiese Aussage muss ich einfach glauben, da ich keine Möglichkeit habe sie zu überprüfen.. Erhältlich zum Preis von ca. 37 € plus Versand bei SendStation Systems.

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Emergency Phone Charger

Wir hatten in einem der ersten Beiträge auf TechNovelty.de über das Produkt Turbo Charge berichtet, und auch über dessen Namenswechsel in Europa. Leider ist dieses geniale Produkt nie wirklich auf unserem Radar aufgetaucht, soll heissen, es blieb – zumindest für interessierte Käufer(innen) in Europa – so genannte Vaporware. Dies hat sich anscheinend jetzt geändert:

Abbildung Emergency Phone Charger

Der Emergency Phone Charger sieht verdächtig nach dem Gerät aus, über das wir damals berichteten. Erfreulich ist weiterhin, das jetzt auch eine Reihe von CrackBerrys Blackberrys unterstützt werden (Peter? ;-) ).

Für alle die keine Zeit haben den Original-Artikel zu lesen, in aller Kürze: Mittels einer AA Batterie und dem Gerät kann man einer große Anzahl von Mobiltelefonen die dringend benötigte Stromladung zuführen, ohne auf das mitgelieferte Ladegerät zurückgreifen zu müssen (Welche Mobiltelefone unterstützt werden, wird in epischer Breite auf der Website aufgeführt); die Ladung hält für ca. zwei Stunden, je nach Nutzung, vor. Der Emergency Phone Charger ist zum Preis von ca. 9 € plus Versand bei I Want One Of Those erhältlich.

Wer es etwas stärker braucht, sollte sich diesen älteren Artikel zu Gemüte führen.

USB-Power für unterwegs, die USB Battery Box

Geräte die ihre Akkus über den USB-Port aufladen, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Geräte mit fast leeren Akkus, die man aber genau zu diesem Zeitpunkt eigentlich benötigen würde, befinden sich fast immer in einer unüberwindbaren geographische Distanz zum nächsten USB-Port mit EnergieversorgungScheint sich um ein Naturgesetz zu handeln.. Wer also beispielsweise einen Media Reader zum Zwischenspeichern der aufgenommenen Fotos benutzt, wird über eine “so gut wie leer” Akku-Anzeige auf dem iPod nicht sonderlich begeistert sein. Wenn dazu noch weit und breit kein USB-Port zum Energie saugen in Sicht ist, dann wird es nervig.

Um solche Situationen zu vermeiden, kann man beispielsweise dafür sorgen, dass man die USB Battery Box und ein paar Batterien griffbereit hat. Auf diese Weise kann man die Akku-Ladung noch einmal auffrischen. Zum Preis von ca. US 8 plus Versand bei ThinkGeek. (USB-Kabel für das zu ladende Gerät nicht vergessen. ;-) )

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TomTom GO 910 Navigationssytem

Sich mit einem Stadtplan auf den Knien durch unbekanntes Terrain zu lotsen ist nicht nur nicht mehr zeitgemäss, sondern schlicht und ergreifend auch gefährlich. Natürlich nicht für Fussgänger, aber die haben den Plan dann auch nicht auf den Knien und eher Laternenpfähle zu fürchten. ;-) Doch zurück zum Navigationssystem, diese kommen in zwei Ausführungen, fest eingebaut und transportabel. Letztere Variante hat ein paar Vorteile:

  • Transportabel:
    • Kein “neu lernen” von anderen Systemen in Leihwagen.
    • Zusätzlich erworbene oder kostenlose Sonderfunktionen sind unabhängig vom benutzten Fahrzeug verfügbar.
    • Einmal geplante Routen sind fahrzeugunabhängig.
  • Wenn sich das Gerät auch noch an den heimischen (oder im Büro vorhandenen) Mac oder PC anschliessen lässt:
    • Updates und zusätzliche Software lassen sich ohne zeitaufwendige Fummelei mit CDs oder DVDs einspielen.
    • Man kann einen Backup des Systems erstellen und muss im Krisenfall nicht mit einem wieder “jungfräulichen” System beginnen.

Wenn man aus Zeit-, Kosten- und / oder geographischen Gründen einen Mix von verschiedenen Verkehrsmitteln nutzt, lassen sich die geplanten Routen also mitführen. Beispiel: Mit dem Auto zum Flughafen -> mit dem Flugzeug in eine andere Stadt -> mit dem Auto ein paar Besuche in dieser Stadt -> mit dem Zug ein eine neue Stadt -> noch ein paar Besuche -> mit dem Flugzeug in ein anderes Land -> usw.

Beim letzten Punkt ist noch zu beachten, dass, falls im Mietwagen ein Navigationssystem vorhanden sein sollte, dieses nicht unbedingt die Muttersprache des Reisenden / der Reisenden beherrscht (so genanntes “Trial and Error” Navigieren ;-) ). Erschwerend kommt hinzu, dass das mobile telefonieren in vielen Ländern dieser Erde nur noch mit Freisprecheinrichtungen gestattet ist. Wenn sich das transportable System also auch noch mit dem mitgeführten Handy versteht, kann dies nur von Vorteil sein.

Besitzer(innen) von Oldtimern haben noch einen weiteren Grund über ein transportables System nachzudenken, vielen Vertretern dieser Fahrzeuggattung fehlt nicht nur der Platz um ein festes System zu installieren; ihnen fehlt auch der Platz für die Lautsprecher, welche die meisten festen Systeme benötigen. (Sicherheitshalber sollte man vor der nächsten Oldtimer-Rally allerdings nicht vergessen nachzufragen, ob Navigationssysteme benutzt werden dürfen. ;-) )

Transportable Navigationssysteme bieten also eine Reihe von Vorteilen, ein Vertreter dieser Gattung, welcher die genannte Funktionalität (und mehr) unterstützt, hört auf den Namen TomTom GO 910 und kann bei ElectronicScout24 besichtigt werden. Das Gerät versteht sich mit einer Vielzahl von Handys via Bluetooth und dürfte mit den mitgelieferten Karten von Westeuropa, USA und Kanada auch die meisten Reiserouten abdecken. Das auf der eingebauten Festplatte noch ca. 12 GB für Musik zur Verfügung stehen, dürfte alle freuen, die sich gerne vom Radioprogramm unabhängig machen möchten. Die Musik wird durch einen eingehenden Anruf oder eine Navigationsanweisung natürlich unterbrochen. Die Bedienung erfolgt über einen TFT-Touchscreen und die Ausgabe in diversen Sprachen entweder über die eingebauten Lautsprecher oder wahlweise über die Lautsprecher des Fahrzeugs (Kabel wird mitgeliefert). Wem die 12 GB für Musik zu wenig sind, kann auch einen iPod ab der dritten Generation als Lieferanten für Musik und Hörbücher verwenden (Zusatzausstattung), dieser lässt sich dann ebenfalls über den Touchscreen bedienen.

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