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Kategorie MMMDM Continued

Tips die es aus verschiedenen Gründen nicht ins Buch “Mehr machen mit dem Mac” geschafft haben.

OS X: Zurück ins letzte Verzeichnis (Command Line)

Wer sich auf der Kommandozeile, sprich in Terminal.app, verlustiert, lernt schnell, dass ein zu schneller Druck auf die -Taste einen aus dem mühsam (weil mit Leerzeichen garnierten) Pfad wieder zurück nach Hause bringen kann. Wer jetzt keine Lust hat, den Pfad nochmals einzugeben, dem/der kann geholfen werden.

Nehmen wir einmal an der/die geneigte Nutzer(in) möchte ein wenig in den “Innereien” von Final Cut Express herumstöbern, also beispielsweise in den so genannten Custom Settings. Da dieser Pfad zu allem Überfluss auch noch ein paar Leerzeichen enthält, muss man, trotz Unterstützung durch die -Taste, einiges an Zeichen eingeben, um zum gewünschten Ort im Dateisystem zu kommen.

pardus_major:~ ekvid$ cd /Library/Application\ Support/Final\ Cut\ Express\ Support/Custom\ Settings/

Sollten wir nun, weil wir von irgendetwas abgelenkt wurden, den Befehl cd ohne weitere Parameter eingeben, dann wird unser Standort ($PWD) wieder nach $HOME wechseln.

pardus_major:Custom Settings ekvid$ cd
pardus_major:~ ekvid$

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OS X Server: Ändern des DNS-Namens

Wer den DNS-Namen seines 10.6.x OS X-Servers ändern will, wird reflexartig das Programm changeip benutzen. Zumindest so lange, bis man sich die Zeit genommen hat einen Blick auf Seite 144 des Advanced Server Admin-Manuals zu werfen.

Das Programm changeip ist zwar nach wie vor verfügbar, aber auf der angesprochenen Seite steht zu lesen, dass man für die nachträgliche Änderung desDNS-Names des OS X Servers scutil benutzen und von der Verwendung von changeip Abstand nehmen sollte.

Die Syntax lässt sich leicht merken:
sudo scutil --set [Oldname] [NewName.tld]

Man kann scutil, unter anderem, auch zum Setzen des lokalen Hostnames benutzen. Es empfiehlt sich einen Blick auf die Ausgabe von man scutil zu werfen. Das Programm erlaubt das Editieren der Konfigurations-Bundles in /System/Library/SystemConfiguration/ und diversen PLists. Wenn man das Programm ohne Parameter startet, steht es in einem interaktiven Modus zur Verfügung. Die Eingabe von help zeigt eine Auswahl der verfügbaren Befehle und exit beendet das Programm.

Unnötig zu erwähnen, aber trotzdem: Man sollte genau wissen was man tut, oder die aktuellsten Installations-DVDs griffbereit haben. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. :mrgreen:

Erste Erfahrungen mit dem 10.6.3-Update

Apple hat gestern das Update 10.6.3 für Mac OS X und Mac OS X Server herausgegeben. Hier ein paar kurze Hinweise dazu.

Updates sollten selbstverständlich getestet werden, bevor man sie auf produktive Systeme einspielt. Bei diesem Update sollte man allerdings nicht zu lange warten, da einige wichtige Security-Patches enthalten sind. Bei meinen Tests ist der Stand wie folgt.
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Neue Camera Raw Unterstützung für Mac OS X

Wer mit den Pro-Apps von Apple arbeitet, sollte die aktuellsten Updates einspielen, heute wäre es mal wieder soweit.

Das ProKit 5.1-Update wird allen empfohlen, die Final Cut Studio, Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro, Aperture, Final Cut Express, Soundtrack, Logic Pro und/oder Logic Express benutzen.

Das Digital Camera Raw Compatibility Update 3.1 sollten alle einspielen, welche die Raw-Funktionalität folgender Kameras in Aperture 3 und/oder iPhoto 09 benutzen möchten.

  • Hasselblad H3DII-50
  • Leica M9
  • Leica X1
  • Olympus E-P1
  • Olympus E-P2
  • Panasonic Lumix DMC-GF1
  • Pentax K-7
  • Pentax K-x
  • Sony Alpha DSLR-A500
  • Sony Alpha DSLR-A550
  • Sony Alpha DSLR-A850

Installieren lassen sich die Updates entweder über die Softwareaktualisierung im Apfelmenü oder per Download über die oben angegebenen Links.

Wer sich an meinen Vorschlag in Mehr machen mit dem Mac gehalten hat, und aus Sicherheitsgründen mit einem “normalen” Benutzerkonto arbeitet, bekommt die Updates nicht automatisch angezeigt, sondern sollte einfach die Softwareaktualisierung per Hand aufrufen.

Mac OS X Server 10.6.x: Apache-Logfile formatieren

Das Format der Apache-Logs liess sich in Mac OS X Server 10.5.x einfach in der GUI umstellen, mit Mac OS X Server 10.6.x hat sich dies geändert.

Jeder Mac OS X Server hat als Webserver den allseits bekannten Apache installiert. Wer einen Webserver betreibt, möchte natürlich auch wissen, was darauf so alles passiert. Dafür sind die Logfiles da. Viele Programme zur Auswertung derselben erwarten diese im so genannten Combined-Format. Dieses Format in 10.5.x einzustellen, war eine leichte Übung, wenn man die Formatbeschreibung kannte. Man musste nur die Formatbeschreibung im Programm Server Admin in das richtige Textfeld eintragen, den Webserver neu starten, und alles lief wie erwartet.

Nach dem Update auf 10.6.x ist dieses Textfeld leider verschwunden, unter dem obigen Link findet man eine genaue Beschreibung was in diesem Fall zu tun ist. Leider fehlt der Syntax des Format-Strings für das Combined-Format ein wichtiges Detail, hier der gezeigte String:

%h %l %u %t "%r" %>s %b "%{REFERER}i" "%{User-Agent}i"

Wer jetzt reflexartig gedacht hat, “da fehlt doch was”?, denkt richtig. Die Apache2-Konfiguration mag “non-escaped” Anführungszeichen überhaupt nicht. Deswegen hier die entsprechende Zeile zum direkten kopieren:

CustomLog "/var/log/apache2/access_log" "%h %l %u %t \"%r\" %>s %b \"%{REFERER}i\" \"%{User-Agent}i\""

Mit vi in eine ‘read-only’-Datei schreiben

Wenn es mal schnell gehen soll, dann ist es lästig herauszufinden, dass die Datei die man gerade in vi (oder vim) geöffnet hat schreibgeschützt ist. Wie man sich den Umweg die Schreibrechte zu setzen ersparen kann, wird hier erklärt.

Vorab eine Warnung: Wenn eine Datei schreibgeschützt ist, dann hat das meistens einen Grund! Also bitte vorher genau überlegen, ob man nicht gerade dabei ist etwas kaputtzumachen. ;-)

Wenn man sich also wirklich sicher ist, dass der Schreibvorgang durchgeführt werden soll, dann hilft folgende Vorgehensweise:

  • Die ‘read-only’-Warnung von vi/vim ignorieren.
  • Die Datei bearbeiten.
  • Mit ESC aus dem Editiermodus aussteigen und
  • die Änderungen mit dem Befehl x! in die Datei schreiben.

Nochmal: Bitte diesen Befehl nur dann benutzen, wenn sicher ist, dass man die Änderung auch wirklich durchführen möchte.

Audible dauerhaft in iTunes autorisieren

Der Whiskey-Tango-Foxtrott-Moment von heute geht an [Drumroll] Audible. Wer bei jedem Sync des iPods/iPhones immer wieder aufgefordert werden sollte, sich neu zu autorisieren, ist hier genau richtig. Es gibt eine Lösung, aber keine die mich zufriedenstellt.
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Final Cut “neu verbinden” und Temporär-Dateien

Wenn man bei einem Final Cut-Projekt (egal ob Studio oder Express) eine Mediendatei oder das ganze Projekt verschiebt, dann muss man eventuell den Befehl Medien erneut verbinden… benutzen um dem Programm den Zugriff wieder zu ermöglichen. Das kann unangenehme Folgen haben.

Mediendateien in verschiedenen Formaten

Im vorliegenden Fall handelte es sich um ein Projekt bei dem Aufzeichnungen aus verschiedenen Quellen zusammengeschnitten werden sollten. Soweit so schlecht. Mediendateien die nicht zu den Voreinstellungen des Projekts passen, müssen von Final Cut “gerendert” werden, damit sie beim Schneiden richtig benutzt werden können. Eine der Dateien hatte sportliche 1,8 GB, nicht ungewöhnlich für ein Schnittprojekt.
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Wie erfahre ich von Updates der Mac OS X Server-Dokumentation?

Die Dokumentation für Mac OS X Server liegt in PDF-Dateien vor. Wie kann man sicherstellen, dass man auch immer die aktuellste Version dieser Dokumente vorliegen hat?

Ganz einfach, Apple bietet einen RSS-Feed an, welcher genau diese Information verbreitet. Wenn man folgende URL in den RSS-Reader des Vertrauens eingibt (beispielsweise Mail.app, wie im Buch beschrieben)

http://helposx.apple.com/rss/snowleopard/serverdocupdates.xml

dann sieht man sofort, ob Updates für die Mac OS X Server-Dokumentation vorliegen.

Zugegeben, Mehr machen mit dem Mac befasst sich mit der Client-Seite von OS X, aber dieser Tip könnte trotzdem hilfreich sein.

MacPorts: Alte Versionen entfernen

Wer MacPorts benutzt um weitere Open Source Software auf dem Macintosh zu installieren kennt das Ritual:

sudo port -d selfupdate

(die Option -d ist Geschmacksache, ich will immer sehen was passiert) gefolgt von

sudo port upgrade outdated

soweit, so vertraut.
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