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Archiv für Computer

Alles neu macht der Juli (Gedanken zu den Produktvorstellungen von Apple)

Apple hat am Mittwoch ein paar Neuerungen vorgestellt. Die iMacs wurden mit neuen Prozessoren beglückt, namentlich i3, i5 und i7 und man hat ihnen auch entsprechend flotte GPUs zur Seite gestellt. Im Spitzenmodell tut eine ATI Radeon HD 5750 mit 1 GB Speicher ihren Dienst. Da dürfte auch das Bearbeiten von Dateien aus einer RED ONE-Session wieder Spass machen. (Ja, ich weiss aus eigener Erfahrung dass man in Final Cut Studio “nur” mit 2K-Varianten der Clips arbeitet, aber auch die bringen jeden noch so leistungsfähigen Rechner, respektive dessen GPU, ins Schwitzen.)

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Der Laptop als Erdbeben-Sensor

Die Tatsache, dass mittlerweile jeder moderne Laptop mit einem Accelerometer ausgerüstet ist, macht sich das Quake-Catcher Network (QCN) zu nutze und verteilt Software um die Daten auszulesen und auszuwerten.
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MacBook Pro: Booten von SD-Card

Wie durch Apple bereits kommuniziert, haben die neuesten MacBook Pros einen SD-Card-Slot. Was diesen Slot – neben den offensichtlichen Vorteilen – so interessant macht, ist die Tatsache, dass man über ihn den Computer auch booten kann. Golem.de berichtet im Beitrag Neue Macbook Pros können per SD-Karte booten darüber.

Vorteile

Falls also einmal mit der Festplatte etwas schiefgehen sollte, dann kann man immer noch versuchen das MacBook Pro über eine entsprechend präparierte SD-Card zu starten. Im Gegensatz zum Start von der OS X Installations-DVD hat das Ganze mindestens 2 Vorteile:

  1. SD-Cards sind wesentlich handlicher und auch unempfindlicher als eine Installations-DVD.
  2. Das auf der SD-Card installierte Betriebssystem lässt sich auf dem aktuellen Stand halten. Soll heißen, das Festplatten-Dienstprogramm ist nach einiger Zeit aktueller als die Variante auf der DVD.

Ausserdem kann man auf der Karte, sofern der Platz ausreicht, auch noch weiter Reparatur- und Dienstprogramme installieren und hat diese immer bei sich.

Wie geht’s?

Achtung!

Eine SD-Karte mit OS X Extended-Filesystem kann nur noch mit Apple-Rechnern benutzt werden.

Kurzfassung: SD-Card formatieren und System aufspielen.
Langfassung:

  1. Karte einstecken und vergewissern, dass keine wichtigen Daten darauf sind.
  2. Festplatten-Dienstprogramm starten und die Karte mit einer GUID-Partitionstabelle als Mac OS Extended formatieren.
  3. Mac OS X installieren
  4. und alle nötigen Upgrades einspielen.

Schritt 4 sollte natürlich immer dann wiederholt werden, wenn neue Mac OS X-Upgrades verfügbar sind.

Links

Sommerzeit und launchd

Nur ein kurzer Hinweis für alle die launchd einsetzen. (launchd hat unter OS X weitgehend cron ersetzt.) Ich habe bei der letzten Umstellung auf Sommerzeit festgestellt, dass nicht alle Aktionen die von launchd ausgeführt werden sollten, mit dem “Verlust” der Stunde klarkommen wenn ihre Startzeit innerhalb dieser Stunde lag.

Das Ganze ist vor allem für Betreiber(innen) von OS X Servern wichtig. Falls sich ein Desk- oder Laptop schlafengelegt haben sollte, dann werden die Skripts ausgeführt wenn der Rechner wieder aktiviert wird. Bei Servern sieht es etwas anders aus. Dort “fehlt” die Stunde manchmal einfach, und die Skripts werden nicht ausgeführt. Im Gegensatz zum Vixie-cron, kompensiert launchd anscheinend nicht die Zeitumstellung.

Wie immer: Meine persönliche Beobachtung, das Ganze kann sich auf anderen Rechnern anders darstellen. ;)

Neue Abkürzungen in die Systemeinstellungen

Schneller Zugriff auf Systemeinstellungen in OS X kann, je nach Programm auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Die Systemeinstellungen für Time Machine und Spaces erreicht man beispielsweise auch über das jeweilige Symbol im Dock.

Mir ist aufgefallen, dass für manche der Systemeinstellungen noch ein weiterer Weg existiert, um sie schnell zu öffnen. Nein, diesmal geht es nicht um das Suchfeld in dem Programm; diesen Weg habe ich in Mehr machen mit dem Mac bereits beschrieben. Heute geht es darum, dass auch Tastenkombinationen existieren, welche bestimmte Rubriken der Systemeinstellungen direkt öffnen können.

Eins vorweg, ich habe keine Ahnung, ob diese Funktionalität gewollt ist, oder nicht. Bei mir funktioniert es jedenfalls.

  1. Lauter öffnet die Ton-Systemeinstellung
  2. Helligkeit öffnet die Monitore-Systemeinstellung
  3. Tastaturbeleuchtung öffnet die Tastatur & Maus-Systemeinstellung

Die “Abkürzungen” 2 und 3 bleiben allerdings den Besitzer(innen) von Laptops vorbehalten. Was die Tasten betrifft, die Shortcuts funktionieren mit allen Tasten, also im Falle von Ton mit Lauter, Leiser und Stumm schalten.

URL für den Download von Growl

Nachdem ich bei meinem gestrigen Vortrag mehrfach danach gefragt wurde, die Growl-Systemerweiterung kann man sich unter growl.info herunterladen.

Die Liste der Applikationen, die Growl direkt unterstützen findet man hier und die Dokumentation für die Ansprache über AppleScript hier.

Feed-URLs aus Mail.app exportieren

Wie man das Programm Mail als RSS-Client benutzt, habe ich in Mehr machen mit dem Mac ja ausführlich beschrieben. Das Programm bietet aber leider keine einfache Möglichkeit eine Liste der abonnierten RSS-Feeds auszugeben, um diese beispielsweise an Freunde und Bekannte weiterzuschicken.

Wie das Icon hier im Beitrag zeigt, ist es wieder einmal Zeit einen Ausflug auf die Command-Line zu machen. OS X stellt für das Management von RSS-/Atom-Feeds das PubSub Framework zur Verfügung. Dieses Framework kann von allen Programmen benutzt werden; es wird auf jeden Fall von Safari und Mail zur Speicherung der abonnierten Feeds verwendet. Wer nun – ohne einen Umweg über die Programmierung in Objective-C – eine Liste der in Mail abonnierten Feeds exportieren möchte, kann dies über den Befehl pubsub durchführen.

Der folgende Befehl fragt die in Mail abonnierten Feeds ab, übergibt das Resultat an awk, und man erhält eine Liste der Feeds.

pubsub --client com.apple.mail list |\
awk -F \t '{print $3}'URL

http://boesky.blogspot.com/feeds/posts/default?alt=rss
http://www.grafikwissen.de/feed/
http://websiteoptimizer.blogspot.com/feeds/posts/default
http://yoast.com/feed/
http://u9tupfing.blogspot.com/atom.xml
http://blog.addison-wesley.de/feed
http://www.technovelty.de/feed/
http://css-tricks.com/feed/atom/
http://www.secretsites.de/joblog/?feed=rss2
http://feeds.feedburner.com/catswhocode
http://feeds.feedburner.com/wprecipes
http://feeds.feedburner.com/WeBuildPages

Wer die Feeds in Safari darstellen möchte, ersetzt einfach com.apple.mail mit com.apple.Safari.

LMU on iTunesU wurde gestartet

Ein Lebenszeichen für alle die sich gewundert haben, warum hier so wenig los ist. Ich arbeite seit Mitte November 2009 an der technischen Umsetzung von LMU on iTunesU mit. Das soll keine Entschuldigung sein, aber die Tatsache, dass ich noch nicht mal in der Lage war meine Lieblingspodcasts anzuhören, sagt wohl einiges aus.

Wer iTunes installiert hat, wird mit diesem Link direkt auf die Unterseite der LMU in iTunesU weitergeleitet.

Einzelheiten folgen in weiteren Posts.

OS X, Lautstärke präzise einstellen

Man kann die Lautstärke der Tonausgabe eines jeden Macs über die Tastatur steuern. Die entsprechenden Tasten finden sich auf jedem Keyboard von Apple. Es gibt aber Musikstücke, oder auch Podcasts, bei denen “eins leiser” zu leise und “eins lauter” zu laut ist. Eine Möglichkeit dem abzuhelfen ist der Sprung in die Systemeinstellungen und die Modifikation der generellen Ausgabelautstärke. Nicht sehr Mac-like, oder?

OS X wäre nicht das präferierte Betriebssystem vieler, gäbe es nicht eine elegantere Möglichkeit:

  • – lauter
  • – leiser

Unterteilen die angezeigte Einstellung nochmals in Vierer-Schritte. Simpel, elegant, eben OS X. ;)

Wie klingen kaputte Festplatten?

Heute mal wieder ein Link-Tip. Wenn eine Festplatte zu versagen droht, dann kündigt sich das meist durch Geräusche an, die sie sonst nicht von sich gibt (geben sollte). Mitarbeiter der Firma Datacent in Kanada haben sich die Mühe gemacht, diese Geräusche aufzuzeichnen.

Die Liste enthält momentan die Geräusche versagender Festplatten folgender Hersteller:

  • Western Digital
  • Seagate
  • Maxtor
  • Samsung
  • Hitachi/IBM
  • Toshiba
  • Fujitsu
  • Quantum

Woher stammt nun diese Sammlung von Geräuschen versagender Festplatten? Ganz einfach, die Firma Datacent ist Dienstleister für Data Recovery, kümmert sich also genau um solche Hard Disks, die entweder bereits defekt sind, oder die sich auf dem besten Wege in die ewigen Jagdgründe der Festplatten befinden.

Der Beitrag heisst Failing Hard Drive Sounds, viel Spass beim Anhören, Gruseln und Lesen der Fehlerbeschreibungen. (Dieser Post hätte besser zu Halloween gepasst, oder?)

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