Im Zusammenhang mit einem “Software-Feature” der My Book World Edition-Festplatten von “Western Digital”, über das der Beitrag Western Digital drive is DRM-crippled for your safety auf ElReg berichtet, habe ich in den Kommentaren folgende Abkürzung gefunden:
TURDS (Technology Users’ Rights Denial Systems)
Meinem Gefühl nach werden wir diese Abkürzung in Zukunft noch öfter sehen – natürlich nicht in den Hochglanzbroschüren der Hersteller.
Was die “My Book”-Festplatten von WD betrifft, es geht darum, dass man Media-Daten (vollständige Liste der Dateitypen) nicht über die mitgelieferte Software WD Anywhere Access ins Internet freigeben, bzw. andere User auf diese zugreifen lassen, kann. Macht ja auch Sinn, wenn ich ein Musikstück komponiere und als MP3 abspeichere, dann bin ich sofort als Filesharer verdächtig. Vor allem dann, wenn ich keine Lust habe ein Stück zu einem Termin mitzunehmen, also laptop-los reisen möchte und ja – dank der Investition in eine Festplatte von WD – weltweiten Zugriff auf meine Festplatte erlauben kann. Wen es nicht stört, den Login über einen fremden Computer durchzuführen, der / die sollte auf die eigenen Mediadaten trotzdem Zugriff bekommen.
Schade, hätte als einfacher Distributionsweg für Medienschaffende aus der Windows-Welt eine gute Lösung sein können.
Bemerkung an WD: Wenn ich auf der englischen Website von euch etwas suche, dann will ich nicht immer wieder auf die deutschen Inhalte zwangsumgeleitet werden!