2007 December | TechNovelty

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Archiv für December, 2007

Geschenkanhänger zum Ausdrucken

Für alle die noch nicht so lange TN lesen, unter TechNovelty.de hilft, Geschenkanhänger zum Ausdrucken finden sich Geschenkanhänger zum Ausdrucken.

Ich hatte sie letztes Jahr am 23. Dezember für alle sich in Panik befindlichen Verpacker(innen) online gestellt. :mrgreen:

Mal sehen wie ich Zeit habe, eventuell gibt es ja noch eine 2007er Version.

Wer sie benutzt, darf sich gerne in den Kommentaren verewigen. ;)

Buchtip: The Ruby Way (Second Edition)

Von der Programmiersprache Ruby werden die meisten schon einmal gehört haben, unter *NIX lässt sie sich (falls nicht schon vorhanden) leicht installieren, OS X liefert sie bereits mit. Wer auf OS X entwickelt, weiss auch, dass (ab 10.5) Ruby in Xcode benutzbar ist. Soweit, so gut. Aber, wer (wie ich) von Perl zu Ruby wechselt (wechseln möchte), muss sich erst einmal mit den Eigenheiten und Möglichkeiten der neuen Programmiersprache auseinandersetzen. Ansonsten schreibt man weiter Perl, eben nur in Ruby.

Der Zugang zu Ruby ist für alle, die bereits eine oder mehrere Programmiersprachen beherrschen, relativ leicht. Die Sprache ist sehr logisch aufgebaut, genauer gesagt, die Objekthierarchie unterscheidet sich kaum von der anderer objektorientierter Sprachen. Trotzdem gilt es Feinheiten zu beachten, wenn man das Optimum aus den eigenen Programmen herausholen möchte. Am einfachsten lässt sich dies bewerkstelligen, wenn man es eben auf “Ruby-Art” macht. Genau hier kommt das Buch ins Spiel, es ist kein “Ruby in 21 Tagen”, sondern eine Aufstellung von Programmierfragen und wie sich diese auf “Ruby-Art” lösen lassen. Die Titel der 22 Kapitel erklären die Struktur am einfachsten:

  1. Ruby in Review
  2. Working with Strings
  3. Working with Regular Expressions
  4. Internationalization in Ruby
  5. Performing Numerical Calculations
  6. Symbols and Ranges
  7. Working with Times and Dates
  8. Arrays, Hashes, and Other Enumerables
  9. More Advanced Data Structures
  10. I/O and Data Storage
  11. OOP and Dynamic Features in Ruby
  12. Graphical Interfaces for Ruby
  13. Threads in Ruby
  14. Scripting and System Administration
  15. Ruby and Data Formats
  16. Testing and Debugging
  17. Packaging and Distributing Code
  18. Network Programming
  19. Ruby and Web Applications
  20. Distributed Ruby
  21. Ruby Development Tools
  22. The Ruby Community

Das Buch ist einem angenehm lockeren Englisch geschrieben und lässt sich, dank des hervorragenden Indexes, sehr gut als Referenz benutzen. Aufgrund der Fülle des Materials dürften auch versierte Ruby-Programmierer(innen) noch einiges entdecken, was ihnen das Leben erleichtert. Um eine Perl-Analogie zu benutzen: Das ist, meiner Meinung nach, das “Camel-Book” für RubyWer diesen Satz nicht versteht, keine Panik, ist Insider-Slang von Perl-Programmierern(innen).. Der Autor, Hal Fulton, arbeitet seit 1999 mit Ruby, und das merkt man dem Buch auch an. Jede Problemstellung, nach der ich bisher gesucht habe, wurde in der richtigen Länge behandelt und (darauf lege ich grossen Wert) mit ausreichend Beispielen versehen.

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Kritikpunkte? Über 800 Seiten nimmt man nicht so einfach in die Badewanne mit, ansonsten bis jetzt keine.

Aufgrund des lockeren Schreistils kann man in dem Buch auch einfach nur mal blättern und findet auf jeden Fall etwas interessantes. Um nochmals das “Camel-Book” zu bemühen, es ist – wie im “Camel-Book” – sehr hilfreich auch ab und zu Dinge nachzulesen, die man im Griff zu haben glaubt; so manche umständlichere Konstruktion schleicht sich einfach ein, wenn man viel um die Ohren hat. Wenn man, wie in diesem Buch, mit einer Art “reiner Lehre” konfrontiert wird, fallen einem einige Verbesserungen am aktuellen Projekt ein.

IMHO: Sehr empfehlenswert für alle, die Ruby benutzen oder bereits erste Schritte in Ruby hinter sich haben.

STS-122: Schlegel schwoft Silvester nicht schwerelos

[Ich entschuldige mich schon mal für die Überschrift, zuviel ElReg. :mrgreen: ]

Columbus und das Taxi bleiben wegen renitenten Sensoren bis zum 2. Januar 2008 auf dem Boden.

Stellt sich die Frage, ob Hans Schlegel und die anderen Astronauten wenigstens Weihnachten und Silvester mit der Familie verbringen können.

Rails 2.0 ist da

Kurz und knackig: Ruby on Rails 2.0 ist freigegeben. Hier ist eine Beschreibung der Änderungen bei Rails 2.0.

Abkürzung des Tages: TURDS

Im Zusammenhang mit einem “Software-Feature” der My Book World Edition-Festplatten von “Western Digital”, über das der Beitrag Western Digital drive is DRM-crippled for your safety auf ElReg berichtet, habe ich in den Kommentaren folgende Abkürzung gefunden:

TURDS (Technology Users’ Rights Denial Systems)

Meinem Gefühl nach werden wir diese Abkürzung in Zukunft noch öfter sehen – natürlich nicht in den Hochglanzbroschüren der Hersteller. :mrgreen:

Was die “My Book”-Festplatten von WD betrifft, es geht darum, dass man Media-Daten (vollständige Liste der Dateitypen) nicht über die mitgelieferte Software WD Anywhere Access ins Internet freigeben, bzw. andere User auf diese zugreifen lassen, kann. Macht ja auch Sinn, wenn ich ein Musikstück komponiere und als MP3 abspeichere, dann bin ich sofort als Filesharer verdächtig. Vor allem dann, wenn ich keine Lust habe ein Stück zu einem Termin mitzunehmen, also laptop-los reisen möchte und ja – dank der Investition in eine Festplatte von WD – weltweiten Zugriff auf meine Festplatte erlauben kann. Wen es nicht stört, den Login über einen fremden Computer durchzuführen, der / die sollte auf die eigenen Mediadaten trotzdem Zugriff bekommen. :mrgreen:

Schade, hätte als einfacher Distributionsweg für Medienschaffende aus der Windows-Welt eine gute Lösung sein können.

Bemerkung an WD: Wenn ich auf der englischen Website von euch etwas suche, dann will ich nicht immer wieder auf die deutschen Inhalte zwangsumgeleitet werden!

STS-122: Nächster Versuch am 8. Dezember 21:43

Laut der Shuttle-Website der NASA sieht die Wettervorhersage nicht ganz so gut aus.

Hier noch einmal alle Informationsquellen:

STS-122: Columbus hebt ab (heute um 22:31)

Laut dieser Pressemitteilung soll es heute Abend losgehen. Alle aktuellen Informationen finden sich auf der Columbus Website.

Die Daten für die STS-122-Mission:

  • Launch Pad: 39A
  • Launch Window: 10 Minuten

Dann hoffen wir mal, dass es in den 10 Minuten auch klappt, das Wetter scheint mitzuspielen.

Live zusehen kann man auf jeden Fall bei NASA TV, bei Phoenix geht es um 21:45 los.

Rant: Wegen der IP-Adressen-Hysterie

Momentan schlagen die Wogen mal wieder hoch: Jemand könnte die IP-Adressen, die auf einen Host zugreifen, auf eben diesem Host speichern, OMG. Panik! Das Ende des Abendlandes (oder wo auch immer die Leser sitzen mögen). Das Problem ist nicht das Speichern, sondern was mit den Daten weiter passiert! Damit diese Daten nicht verkauft oder anderweitig zu Geld gemacht werden, gibt es Datenschutzgesetze; aber wer einen Rechner administriert, möchte nun mal wissen woher die Zugriffe kommen und auf was zugegriffen wird. Alles andere wäre ein Freibrief für Spammer, schon mal darüber nachgedacht?

Ich habe mir einmal den Spass gemacht auf jeden Eintrag auf der Y!GG-Frontpage zu klicken, und zu visualisieren welche IP-Adressen auf die Klicks geantwortet haben (die roten Blöcke in der Grafik).

Visualisierung der IP-Adressen

Nein, das ist kein verbotenes Hackertool, sondern das Logfile meines Browsers. (Oder darf man da auch nicht mehr reinsehen?) :mrgreen:

Reality-Check: Nicht alle angezeigten Hosts stehen in Deutschland. Klingt komisch, ist aber so. Den Eigentümern dieser Hosts sind irgendwelche deutschen Befindlichkeiten völlig egal. Wer sich dabei unwohl fühlt, sollte das Internet eben nicht benutzen.

Alternativer Vorschlag: Einfach wieder einen Service wie Compuserve ins Leben rufen (natürlich ohne den bösen Zugriff aufs Internet) und alle anderen mit der Paranoia in Ruhe lassen.

Achtung: Ich spreche hier nicht von “Vorratsdatenspeicherung”, sondern von dem Recht des Administrators zu wissen, wer was auf seinem Rechner macht. Das diese Daten nur zur Optimierung des Hosts genutzt werden dürfen, versteht sich von selbst.

Nebenbei bemerkt, die meisten haben sowieso eine dynamische IP-Adresse, also eine Adresse die sich ersteinmal keinem Benutzer zuordnen lässt. Das wird sich mit IPv6 allerdings ändern.

[Jetzt geht's mir besser, das musste mal raus.]

Für Geeks: Die Grafik wurde mit Graphviz erstellt.

Hubble wird noch einmal gewartet

Im Beitrag One Last Ride to the Hubble berichtet die NY Times ausführlich über die, für nächsten August geplante, Mission.

Hoffentlich kann uns das Teleskop noch viele Bilder in dieser Qualität liefern. Nähere Informationen zu Hubble finden sich auf hubblesite.org.