2007 June | TechNovelty

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Archiv für June, 2007

mySky – Astronomie leicht gemacht

Ein Blick aus dem Fenster zeigt, dass der Herbst anscheinend begonnen hatSoviel zu “globaler Erwärmung”. ;-) . Das bedeutet aber auch, dass für die Astronomiebegeisterten langsam wieder die Saison beginnt. Also diejenigen, denen das Liegen unter einem virtuellen Sternenhimmel, wie im Beitrag Laser Cosmos – ein Sternenhimmel im Zimmer beschrieben, nicht genug ist. Die beschriebene Spezies hat normalerweise kein Problem sich am Firmament zurechtzufinden, aber – wir leben ja schliesslich im 21. Jahrhundert – ist es wirklich nötig den weggewehten Sternkarten hinterherzulaufen? Meinen wir auch, deswegen wird es Zeit das Arsenal der Geek-Toys für Profi- und Amateur-Astronomen(innen?) etwas aufzurüsten.

Abbildung mySky als einzelnes Gerät und in Aktion

mySky kann, wenn es auf einen bestimmten Stern, Planeten oder ein anderes Objekt am Himmel zeigt – Satelliten eingeschlossen – genauere Angaben zu eben diesem machen. Natürlich funktioniert das Ganze auch umgekehrt, und damit sollten die angesprochenen, vom Winde verwehten, Sternkarten eigentlich der Vergangenheit angehören. Das Gerät hat einen farbigen LCD-Bildschirm und kann auch an ein computergesteuertes Teleskop zum Ausrichten angeschlossen werden. Da ein GPS eingebaut ist, kann man es auch zur Unterstützung von nicht computerisierten Teleskopen einsetzen. Daten werden auf einer SD-Card gespeichert, allerdings liegen keine Informationen über die weiteren Verwendungsmöglichkeiten dieses Speichermediums vor. Ein Satz Batterien (4 AA, nicht im Preis enthalten) hält ca. sechs Stunden.

Der einzige Nachteil des Geräts ist die Form, wer seine autofahrenden Mitmenschen nicht fürchterlich erschrecken will, sollte von der Benutzung neben stark befahrenen Strassen absehen. ;-)

Erhältlich in ca. sieben Tagen (gerechnet vom Postdatum) zum Preis von ca. 450 € plus Versand bei I Want One Of Those.

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Antwort auf Annik Rubens’ Kritik an “Der Schwarm”

Im Podcast Buch-Nichttipp: Der Schwarm hat Annik Rubens mehr oder weniger kein gutes Haar an Frank Schätzings “Der Schwarm” gelassen. Ich kann zumindest einen Teil der Kritik zwar nachvollziehen, möchte aber trotzdem meinen Senf dazugebenDafür sind Blogs ja da, oder?.

Ich habe das Buch auch erst vor kurzem gelesen und mir hat es sehr gut gefallen. Allerdings wirkt das Buch auf mich wie ein Directors Cut, also eine Fassung wie sie der Regisseur (oder in diesem Fall der Autor) gerne veröffentlicht hätte, welche aber von der produzierenden Firma als nicht massentauglich abgelehnt wurde. Vermutlich bin ich, als jemand der auf DVDs zuerst nachsieht ob sich – neben dem obligatorischen O-TON natürlich – auch noch ein “Running Commentary” und eine alternative Schnittfassung findet, nicht repräsentativ, aber mir haben gerade die zusätzlichen Informationen sehr gut gefallen. Eventuell hätte man ja eine gradlinigere Fassung für ungeduldige Leser(innen) herausbringen können, aber dann hätten sich vermutlich trotzdem alle die Lang-Fassung gekauft, aus Angst etwas zu verpassen. Meiner (unmassgeblichen) Meinung nach, hat der Verlag und Frank Schätzing alles richtig gemacht.

Subjektiv gesehen ist es bei einem Buch wie beim Essen, genauso wie man ja nicht gezwungen wird alles aufzuessen, ist man ja auch nicht gezwungen jede Seite sklavisch – Buchstabe für Buchstabe – in sich aufzunehmen. Ich kenne sogar Leute, die zuerst den Schluss eines Buches lesen, um sicherzustellen, dass sie nicht enttäuscht werden. Sicherlich nicht im Sinne der Autoren(innen), aber wie möchte man jemanden zwingen ein Buch linear zu konsumieren?

STS 117: Die Atlantis ist sicher gelandet

Nach einer Bilderbuchlandung sind die Astronauten noch mit einigen Massnahmen zur Kostenkontrolle beschäftigt. Ansonsten ist alles gut gegangen.

Was die Massnahmen sind? Aschenbecher und Mülleimer ausleeren, Fahrtenbuch ausfüllen, usw. ;-)

STS 117: Nächster Versuch heute Abend

Heute, ab ca. 20:00 Uhr MESZ werden die nächsten Versuche gestartet, die Atlantis (Mission STS 117) wieder auf die Erde zu bekommen. Versuche, weil das Wetter anscheinend immer noch nicht so berauschend ist, weder in Edwards, noch in Florida.

Wer sich die geplanten Anflugstrecken ansehen möchte, wird hier fündig. Wer lieber “live” dabeisein möchte, NASA TV überträgt selbstverständlich.

Ergänzung zu Drosera und dem Beitrag über das Schreiben

Die Kommentare auf TechNovelty werden, aus gegebenem AnlassEin Spammer / eine Spammerin aus Panama schickt mir ca. 600 Spam-Kommentare täglich., moderiert, aber man kann sie trotzdem benutzen. Ich schalte die Kommentare immer so schnell wie möglich frei, versprochen. ;-)

Da einige Kommentare / Fragen per E-Mail aufgelaufen sind, welche die Leser(innen) augenscheinlich besonders interessieren, hier die Antworten:

Beitrag Drosera, der kostenlose JavaScript Debugger für WebKit-Applikationen
Drosera erkennt Safari 3 nicht: Soweit ich weiss, ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, muss der Befehl defaults write com.apple.Safari WebKitScriptDebuggerEnabled -bool true auch bei Safari 3 abgesetzt werden, das “einklinken” in den Debugger ist defaultmässig aus.

Beitrag Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege (Teil 1)
Empfehlenswerte Musik, bzw. was höre ich beim Schreiben: Ich tue mir schwer, in diesem Fall Empfehlungen auszusprechen. Die Wirkung von Musik ist sehr stark von der aktuellen Gemütslage abhängig. Es gibt Stücke, die ich an manchen Tage als sehr wohltuend empfinde, die mich aber an andern Tagen regelrecht nerven. An einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit war ich derart genervt, dass ich ungefähr zehn “Chillout”-Stücke selbst geschrieben und eingespielt habe, weil ich nichts was ich im iTunes zur Verfügung hatte(immerhin ca. 10 GB), hören wollte.

Early Morning Tea: Eine Sitte aus Großbritannien und den ehemaligen Kolonien (reine Männersache, meine Damen), man bringt seiner Liebsten morgens eine Tasse Tee ans Bett. In meinem Fall “Earl Gray, heiss”, wie schon ein bekannter Herr, der unter dem Slogan “baldly going where no-one has gone before” berühmt wurdeWer glaubt, in dem englischen Satz einen Schreibfehler gefunden zu haben, ist zu jung. ;-) .

Also nochmal, ich schalte die Kommentare so schnell wie möglich frei, kann und will die Moderation aber nicht abschalten.

Drosera, der kostenlose JavaScript Debugger für WebKit-Applikationen

Wenn man der Wettervorhersage glauben darf, dann bietet das kommende Wochenende wenig Aussicht auf trockene Aktivitäten ausserhalb eines Gebäudes, daher ein “Geeky Friday”-Post, mit Beschäftigungspotential für das Wochenende. ;-)

Leider gibt es eine Einschränkung, laut dem Eintrag in Trac, scheint Drosera momentan nur mit dem WebKit auf OS X zu laufen.

Über WebKit hatte ich ja bereits in den Beiträgen OS X: WebKit, Aufzucht und Hege und WebKit für Windows, oder wie sich jetzt auch Windows-Benutzer(innen) einen Browser kompilieren können … berichtet. Dieser Post ist also für den “Binaries sind für Weicheier”-Modus der männlichen und weiblichen Geeks gedacht. OK, nicht ganz. Wer sich die Kompiliererei sparen möchte, kann sich auch den Nightly Build herunterladen, dort ist bereits alles aktiviert und benutzbar.

Zurück zur “Geek-Variante”. Wer die Apple Developer Tools noch nicht installiert hat, sollte dies zuerst erledigen.
Die Vorgehensweise:

  • Auf die Entwicklerseite von Apple gehen und sich einloggen oder registrieren (kostenlos).
  • Den aktuellen Xcode herunterladen (Dauert, je nach Anbindung eine Weile).
  • Xcode installieren.

Das Ganze wird mit der mit dem Rechner oder in der OS-Box enthaltenen Variante vermutlich nicht funktionieren. Xcode 2.4.1 sollte es mindestens sein.

Wer noch kein WebKit Source-Directory auf dem Rechner hat, benutzt den folgenden Befehl um sich die aktuellste Version zu holen:

svn checkout http://svn.webkit.org/repository/webkit/trunk WebKit

Alle anderen sollten sicherheitshalber

[Pfad zum WebKit-Verzeichnis]WebKitTools/Scripts/update-webkit

im Terminal ausführen. (Die Befehle gehören in eine Zeile.)

Nun mit

[WebKit-Pfad]WebKitTools/Scripts/build-webkit

den WebKit kompilieren und mit

[WebKit-Pfad]WebKitTools/Scripts/build-drosera

den Debugger übersetzen. Soweit so zeitaufwendig. ;-)

Um JavaScripts mit Drosera debuggen zu können, muss dieses Ansinnen dem WebKit mitgeteilt werden, der Befehl hierzu lautet

defaults write com.apple.Safari WebKitScriptDebuggerEnabled -bool true

ebenfalls alles in einer Zeile.

Nun können wir Drosera mit dem Befehl

[WebKit-Pfad]WebKitTools/Scripts/run-webkit-app drosera

starten. Nachdem der Debugger läuft, brauchen wir nun noch den Browser

[WebKit-Pfad]WebKitTools/Scripts/run-safari

Drosera funktioniert nur mit dem aktuellen WebKit oder Safari 3, also bitte nicht den installierten Safari benutzen.

Wenn alles geklappt hat, denn sollte der WebKit-Safari so im “Attach-Dialog” von Drosera auftauchen:

Abbildung des Drosera Attach-Dialogs

Wenn man nun eine Website lädt die JavaScripts enthält oder darauf verweist, werden diese im Debugger-Fenster angezeigt und man kann nach Herzenslust Breakpoints setzen und sich die Variablen ansehen:

Abbildung des Breakpoint-Dialogs in Drosera

Bleibt noch ein “geeky weekend” und “happy debugging” zu wünschen.

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IMHO: PR oder ISP?

Es soll tatsächlich Leute geben, die eine Website oder einen Blog nach seinem PR, also dem von Google vergebenen PageRank beurteilen. “Je höher der PR, desto besser der Inhalt”, scheint eine landläufige Meinung zu sein. Dies bedeutet aber im Umkehrschluss, dass eine neue Website oder ein neuer Blog sich erst einmal seine Sporen (also seinen PageRank) verdienen muss, bevor er Relevanz erreichen kann. Wenn es nach den kolportierten Mythen der Suchmaschinenoptimierung geht, ist aber das Verlinken auf einen Blog mit einem niedrigen PageRank böseOb da was dran ist, kann ich nicht beurteilen. Mein Interesse für SEO beschränkt sich auf die im Beitrag JEDE(R) der / die eine Website betreibt sollte sich mit SEO befassen dargelegten Thesen. Wer sich mit dem Thema auskennt, kann das Ganze ja mit einem Kommentar erklären, danke schon mal im voraus.. Und damit haben wir den Catch-22 der PageRank-Gesellschaft.

Das es so nicht weitergehen kann, liegt auf der Hand. Wie sollten lesenswerte Blogs mit niedrigem, oder gar keinem, PageRank denn auf dem Radar der PageRank-Jünger(innen) auftauchen? Eben. Aus diesem hehren Grund hat sich TechNovelty entschlossen, den ISP ins Leben zu rufen. Ein Ranking, welches das Intellektuell Stimulierende Potential einer Website oder eines Blogs bewertetDer Berechnungs-Algorithmus ist natürlich streng geheim; eine ganze Batterie von Toolbars ist in Vorbereitung.. Um die zukünftigen ISP-Optimierer(innen) auf vertrautem Terrain zu lassen, geht die Abstufung von 1/10 – 10/10; das sollte den meisten bekannt vorkommen.

Unsere Bots durchschwärmen unermüdlich das Internet und melden die Ergebnisse an unsere Server-Farm (Mac mini) zur Auswertung zurück. Noch sind wir nicht soweit, dass wir eine vollständige Liste produzieren könnten (dem Lüftergeräusch nach zu urteilen, wird das auch noch ein wenig dauern), aber, man stelle sich unsere Überraschung vor, vor ein paar Tagen ist eine glatte 10/10 aufgetaucht. Da wir nichts dem Zufall überlassen wollen, wird zur Sicherheit ein System, ähnlich wie bei Mahalo, also Nachkontrolle durch eine kohlenstoffbasierte Intelligenz, genutztWir bitten zum aktuellen Zeitpunkt von Bewerbungen abzusehen, da wir uns über die genaue Tätigkeitsbeschreibung noch nicht im klaren sind.. Der Tester war von dem Treffer einfach nur begeistert. “Es funktioniert, es funktioniert wirklich”, mehr war aus ihm nicht herauszubringen. Als wir versuchten seinen Browser auf eine andere Seite als die gefundene umzustellen, reagierte er überraschend aggressiv. Er bellte etwas wie, “Ich hab noch nicht alles gelesen, fass’ die Maus oder das Keyboard an und es setzt was”. Da es sich hierbei um den Chef-Entwickler handelt, rechnen wir mit weiteren Verzögerungen im Übergang zur Beta-Phase, wir bitten um Verständnis. Da wir Ihnen aber dieses Ergebnis nicht vorenthalten wollen – bedenken sie aber bitte die Auswirkungen auf unseren Entwickler – präsentieren wir Ihnen hiermit die erste, glatte 10/10 im ISP-Ranking:

ISP 10/10: UNTERNEUNTUPFING Aktuell

Hiermit gratulieren wir dem Blog für aussergewöhnliche Leistungen im Bereich intellektuelle Stimulation. ;-)

NASA stellt Teile der CLARAty Robotik-Software zur Verfügung

Auf der Website des JPL hat die NASA jetzt Teile der CLARAty Software zum Download freigegeben. Es handelt sich hierbei um so genannte “re-usable robotic software”, mit deren Hilfe sich die Steuerung gebräuchlicher Funktionen in Robotern realisieren lässt. Der Code steht unter der CLARAty Open Source Lizenz.

Ladies and Gentlemen, start your Rovers. ;-)

[via: JPL]

Das Schreiben – Kreativität: Aufzucht und Hege (Teil 1)

Das Thema “Schreiben” hat eine neue Heimat

Weitere Beiträge über das Schreiben und Literatur finden sich auf Erik, Wortjongleur, die Erklärung findet sich hier.

Nachdem die Resonanz auf den Beitrag Tips für Schreiberlinge bei Schreibblockaden nicht den Ruf nach “Steinigung” oder den Begriff “Ketzer” enthielt, sondern vielmehr mit Interesse aufgenommen wurde, hier noch ein paar Tips zum Schreiben. Um die Hinweise etwas “verdaulicher” zu gestalten, kommt das Ganze als Mehrteiler (ohne Werbeunterbrechungen oder Kinotips ;-) )Man muss ja nicht jeden Blödsinn mitmachen, oder? Wer andere Beiträge bereits als “Werbeunterbrechungen” ansieht, dem / der sei die Benutzung der “Kategorien” auf diesem Blog ans Herz gelegt. Diese Serie läuft unter Produktivität.

Ein kurzer Einwurf noch: Da nicht alle Tips für alle Leser(innen) gleich interessant sein werden, wird es unter Umständen Redundanzen geben. Diejenigen, die alle Teile mit dem gleichen Interesse lesen, mögen mir das verzeihen. Ich möchte nur verhindern, dass ein, möglicherweise wichtiger, Aspekt in einem grösseren Thema untergeht.

Warum Aufzucht und Hege? Nun ja, erstens bin ich ein grosser Fan von Loriot, und zweitens (wichtiger in diesem Zusammenhang) muss man das Schreiben durch zwei verschiedene Brillen betrachten: Als Kunst und als Profession / Beruf(ung) / usw. Egal welchen Blickwinkel man einnimmt, es hat immer etwas mit Kreativität zu tun, und diese will eben gepflegt und gehegt werden.

Kreativität ist beeinflussbar

Je nach dem, was man zu Schreiben gedenkt, sollte man sich dessen immer bewusst sein.

Musik

Wer neben dem Schreiben Musik hört, oder das Radio laufen lässt, wird das vermutlich schon gemerkt haben. Wenn ich schreibe oder programmiere, dann hat eine eventuelle Berieselung durch Musik einen starken Einfluss. Zum Beispiel: Wenn ich ein Stück wie “Fire Starter” nebenbei laufen lasseHier ist die Instrumental-Variante aus WipEout II auf der Playstation gemeint., dann verändert sich nicht nur mein Schreibstil, sondern auch die Art und Weise wie ich Variablen in Programmen benenne und die Kommentare formuliere.

Diese Tatsache können wir aber auch zu unserem Vorteil nutzen. Wenn man sich nicht “danach fühlt” über ein bestimmtes Thema in einem bestimmten (oder vorgegebenen) Stil zu schreiben, sollte man sich einfach eine Sammlung von Musikstücken zusammenstellen, die einen in die richtige Stimmung bringen. Also beispielsweise das angesprochene “Fire Starter” wenn man einen aggressiven Beitrag oder einen flammenden Artikel schreiben möchte (Bitte später nochmal durchlesen und justiziable Formulierungen überdenken); oder etwas ruhiges bzw. beruhigendes, wenn man über ein ernstes Thema schreibt, oder ein sachlicher Schreibstil gefragt sein sollte. Das (audio-)visuelle Wortbeiträge zu meiden sind, versteht sich von selbst.

Man schreibt was man liest, oder das Sprachproblem

Kreativität wird ebenfalls durch das beeinflusst, was man gerade liest. Wer in der Lage ist nach der genüsslichen Lektüre von “Hitchhikers Guide to the Galaxy”, dem “Futorologischen Kongress” oder “Good Omens” einen ernsthaften Text zu verfassen, Gratulation; ich habe da meine Probleme. Umgekehrt würde es mir auch schwerfallen, nach dem Lesen von “Krieg und Frieden” und ähnlich “schwerer” Literatur, einen humoristischen oder satirischen Text zu verfassen.

In meinem Fall, als Zwei-Sprachler, kommt noch erschwerend hinzu, dass die Lektüre von Büchern in Englisch meine deutschen Formulierungen beeinflussen können und umgekehrt. Dieser Zustand bessert sich erst nach dem “early morning tea” (wer meine Freundin oder mich vorher anspricht, muss mit einem wirren Kauderwelsch aus Englisch und Deutsch klarkommen). Wer nicht zweisprachig veranlagt ist, dürfte die Auswirkungen einer Lektüre in einer anderen Sprache noch stärker zu spüren bekommen.

Aber auch diese Auswirkungen lassen sich zu unserem Vorteil nutzen. Wer vorhat Texte in einer bestimmten Richtung zu verfassen, sollte einfach in der Zeit vor dem Schreiben darauf achten, was man liest. Das soll nicht heissen, dass man sich in Bezug auf die Literaturauswahl kasteien muss, sondern nur, dass man die Nebenwirkungen nicht ausser acht lässt.

Fazit

Das was manchmal als Schreibblockade bezeichnet wird, kann auch nur ein ungünstiger Einfluss aus der Umgebung sein. Wir sollten beim Schreiben einfach auf unsere Umgebung achten.

Ausblick

In Teil 2 wird es um weitere Faktoren gehen, die Einfluss auf das kreative Schreiben haben, und die Möglichkeiten damit umzugehen. Wer Fragen, (Themen-)Wünsche, oder Anregungen zum Thema hat, bitte einfach einen Kommentar hinterlassen.

Hier geht es zu Teil 2.

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Mal was über Haustier-Blogs

Da fällt mir nur noch eins ein:

Ein Hund braucht einen Herren, eine Katze Personal.

Good Quality Pet Blogging

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