Archiv für April, 2007
April 30, 2007 um 4:38 pm · Abgespeichert unter Interessante Links
Das PingMag hat einen – wie immer visuell sehr anregenden – Post mit dem Titel Colourful Awamori: Japanese Bootle Labels. Sehr lesens-(anschauens-?)wert.
[Ist es nur der Reiz des ungewohnten, oder geben sich die Jungs und Mädels in Nippon einfach mehr Mühe was das Design der Labels betrifft?]
April 27, 2007 um 10:59 am · Abgespeichert unter Computer, WordPress
Nach dem gestrigen Post über den WordPress Theme-Generator noch ein Generator, welcher dessen Funktionalität komplementiert: Der Stripe Generator.
So wie es aussieht, sind Stripes das nächste grosse Ding im Web 2.0 (2.0.1?). Man kann sich natürlich derartige Designs leicht mit Gimp oder Photoshop selbst herstellen, aber so richtig “web-zwei-nullig” ist das nicht, oder?
Die Muster kann man nach getaner Arbeit herunterladen und auf der eigenen Website oder auch für andere Zwecke benutzen.
Wer ein besonders gelungenes Design mit Strips hergestellt hat, kann seine Site den Betreibern des Stripe Generators melden, die Kontakt-Adresse findet sich auf ihrem Blog.
April 26, 2007 um 11:00 am · Abgespeichert unter WordPress
Wer WordPress den eigenen optischen und ästhetischen Wünschen anpassen möchte, muss sich mit der Erstellung von Themes auseinandersetzen. Kein grösseres Problem für alle die sich mit HTML, CSS, PHP, usw. auskennen (nur zeitaufwendig); ein Riesenproblem für alle anderen. Es sei denn, man begnügt sich damit Themes herunterzuladen und diese gegebenenfalls zu modifizieren, aber dann muss man erst einmal ein Theme finden, welches den eigenen Ideen relativ nahe kommt. Wäre es nicht einfacher, wenn es einen Generator gäbe, der einem die grundlegenden Arbeiten abnimmt, und eventuell schon alles einbaut, was man braucht?
Gibt es. Der WordPress Theme Generator ist eine Web-Applikation, die per GUI das Erstellen eines Themes erlaubt. Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, kann man das fertige Theme als ZIP-Datei herunterladen und in die eigene Site einbauen. Scheint WP 2.1 vorauszusetzen.
Viel Spass beim ausprobieren.
[via Weblog Tools Collection]
April 26, 2007 um 10:25 am · Abgespeichert unter Ähhh?
Mal abgesehen davon, dass ich fast meinen Kaffee auf den Monitor gesprüht hätte.

April 24, 2007 um 2:03 pm · Abgespeichert unter Computer, Foto, OS X
Vor einiger Zeit wollte ich die Binsenweisheit “für HDR braucht man ein Stativ” auf die Probe stellen. Ich hatte mir für einen Tag eine Kamera ausgeliehen, die für das “Bracketing” einen Weißabgleich von ± 2.0 erlaubt. Also drei Bilder mit jeweils negativem, positivem und “richtigem” Weißabgleich als Serie schiesst. Drei Bilder sind für HDR eigentlich zu wenig, aber mehr als drei Bilder schaffe ich auch nicht “aus der hohlen Hand”, und es ging ja auch darum kein Stativ zu benutzenMir ist persönlich nur eine Person bekannt, der ich das zutrauen würde. Aber die Dame schiesst auch IR-Fotos mit extremem negativen Weißabgleich – ohne sie zu verwackeln – freihändig. Für alle die sich noch nie mit IR befasst haben, einfach vorstellen, man schiesst mit einem 100 ISO Film und auf dem Objektiv sind zwei bis drei kernige Grau-Filter.
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Wer sich jetzt fragt, “wovon redet (schreibt) der denn eigenlich?”, sollte einen Blick auf den HDR-Link weiter oben werfen oder sich diesen Link ansehen.
Genug der Abschweifungen, weiter im Text. Die drei Bilder haben zwar einen gewissen Dynamikumfang, aber eigentlich nicht genug. Das Ergebnis war trotzdem vielversprechend, aber für meinen Geschmack noch nicht optimal. Wer TN schon länger liest, kennt vermutlich meine Experimente mit dem LAB-Farbraum. Wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
Das Ergebnis ist nicht optimal, aber da es nur drei Bilder waren, und ich kein Stativ mit mir herumschleppen musste, bin ich ganz zufrieden:

Fazit: Wer eine Kamera sein eigen nennt, die “Bracketing” erlaubt, und Interesse an HDR-Fotos hat, sollte das Ganze einfach mal ausprobieren. Viel Spaß.
Technorati Tags: HDR, Tripod, LAB-Color
April 24, 2007 um 8:49 am · Abgespeichert unter Computer, Foto, Interessante Links, OS X
Wer schon immer wissen wollte, wie man so genannte “Fake Model”-Fotos macht, also um den Bau eines aufwendigen Models herumkommt und trotzdem Bilder erzeugt, die nach wochen- oder monatelanger Arbeit mit Klebstoff, Farbe und Balsaholz aussehen, alles eine Frage des Motivs und der Nachbearbeitung.
Schritt 1: Man sucht sich ein Motiv (OK, war zu erwarten, aber trotzdem) und achtet darauf, dass sich genügend Objekte im Bild befinden. Letzteres sorgt für den optischen Effekt des aufwendig gebauten Models. Das folgende Bild ist nicht perfekt, aber für unsere Zwecke ausreichend:

Schritt 2: Man überträgt das Bild in den Computer, dem man seine wertvollen Bilder anvertrauen möchteWie alt ist eigentlich der letzte Backup? Nur so nebenbei.
und nach einigen Bearbeitungsschritten kann das Ergebnis dann so aussehen:

Man kann diesen Effekt auf mehreren Wegen erreichen, da ich meine Bearbeitungsschritte je nach Motiv, benutzter Software und verfügbarer Zeit variiere, hier ein Link zum Tutorial Fake model photography, für die Grundlagen. Je öfter man diese Verfremdung erzeugt, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich. Wie immer, alles eine Frage der Erfahrung.
Technorati Tags: Fake model photography, Fake Models, Fotographie
April 23, 2007 um 11:18 am · Abgespeichert unter Computer, Foto, MMMDM Continued, OS X
Wer sich beruflich oder privat mit digitaler Fotographie befasst, ist früher oder später auch schon mit den Exif-Daten, in Berührung gekommen. Innerhalb dieser Dateistruktur wird ein TIFF- oder JPEG-formatiertes Bild mit den Erstellungsdaten gespeichert. Klingt nicht weiter interessant? Sollte es aber. Die Erstellungsdaten erlauben es herauszubekommen, ob man z.B. eine bestimmte Blenden-Einstellung benutzt hat, oder in welcher Auflösung die Bilder vorliegen. “Kein Problem, kann man in OS X oder Windows auch schon sehen”, mag ein berechtigter Einwand lauten. Richtig, aber nicht alle Daten, und man kann (noch?) nicht nach bestimmten Daten suchen. Ausserdem, macht es Spass für jede Abfrage irgendein grösseres Programm zu starten, das dann doch nicht in allen offenen Bildern die benutzte Brennweite oder Belichtungszeit als Liste ausgeben kann?
Die gute Nachricht, es existiert ein Programm, mit dem man die angesprochenen Aktionen (und noch einiges mehr) durchführen kann, es heisst ExifTool. Was ist dann die schlechte Nachricht? Der Preis? Das Programm ist frei und steht unter der Perl-Lizenz. Es läuft auf jeden Fall unter OS X, Linux und Windows, weil auf den ersten beiden Systemen sowieso ein Perl-Interpreter vorhanden ist und auf Letzterem eben einer installiert werden muss. Richtig. Das Programm wird von der Command-Line aus bedient. Ob das jetzt eine so schlechte Nachricht ist, muss jede(r) für sich selbst entscheiden. Mir gefällt die Möglichkeit mit dem Befehl
exiftool -ImageSize -ExposureTime *.jpg
eine Auflistung aller JPEG-Dateien mit der Angabe der Bildgrösse und der Belichtungszeit zu bekommen.
So praktisch dies auch sein mag, das Programm kann noch mehr. Die Meta-Daten können auch geschrieben werden, und die Bearbeitung ist auch nicht auf die reinen Exif-Daten beschränkt. Man kann auch auf GPS, IPTC, XMP, JFIF und einiges mehr lesend und schreibend zugreifen. Jetzt wird es doch interessant, oder? Allen Bildern der letzten Session den Copyrightvermerk und Stichworte hinzuzufügen sollte eigentlich das Herz aller Fotographen höher schlagen lassen, es sei denn, man hat eine Vorliebe für “Bild öffnen->Info öffnen->Daten eintragen->Bild speichern->und das nächste Bild öffnen …”. Alles Geschmacksache, wie gesagt.
Das Programm kann übrigens auch die Meta-Daten von diversen anderen Dateiformaten lesen (in einzelnen Fällen auch schreiben), beispielsweise .DOC, .MP3, .MP4, .OGG; die genaue Liste findet sich hier.
Das Programm sollten sich alle ansehen, die bei mehr als fünf Dateien gleichzeitig mit Meta-Daten umgehen müssen (oder wollen).
Links zum Artikel:
- ExifTool
Technorati Tags: ExifTool, Meta-Daten, IPTC, Exif, XMP, ICC
April 19, 2007 um 3:19 pm · Abgespeichert unter Computer, Geek Toys
Wir hatten ja bereits hier über einen Browser mit einer so genannten “Chef-Taste” berichtet, aber dieses Produkt, geeignet für Win 98, 98se, ME, 2000, XP Home/Pro, treibt das ganze zu neuen Höhenflügen. Mit ihm wird die “Chef-Taste” konfigurierbar. Mann kann also festlegen, welche Applikationen versteckt werden sollen und welche Programme starten sollen, falls sie nicht bereits laufen. Weiterhin hilfreich sind Einstellungen, welche Spiele Programme, nach betätigen des Schalters, noch Zugriff auf das Sound-System haben sollen. Das Gerät nennt sich StealthSwitch und besteht aus einem Fuss-Schalter der über ein ca. 1,80 m langes Kabel an den USB- oder PS/2-Tastatur-Port des Rechners angeschlossen wird.
Die Funktionsweise wird in einer kleinen Demo in Form eines Zeichentrickfilms gezeigt. Auch hier bleibt wieder zu erwähnen, dass diese Funktionalität durchaus auch wichtigen Zwecken dienen kann; beispielsweise wenn Daten, die nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind, rasch vom Bildschirm verschwinden müssen, weil manche Kollegen und Kolleginnen nichts vom Anklopfen halten. Gerade in solchen Fällen kommt die Funktionalität des Produkts gut zum Tragen, da man alle Programme mit vertraulich zu behandelnden Daten mit einem Tritt ausblenden kann.
Der Preis des Produkts wird auf der Website des Herstellers mit ca. U$ 40 angegeben, aber momentan scheint eine Rabatt-Aktion zu laufen, die den Preis auf ca. U$ 30 senkt. Alle Preisangaben zuzüglich Versandkosten. Für alle, die bereits auf Windows Vista™ aufgerüstet haben sollten, dieses Betriebssytem wird anscheinend (noch) nicht unterstützt.
Technorati Tags: StealthSwitch, USB-Toys, Chef-Taste
April 16, 2007 um 11:35 am · Abgespeichert unter Computer, WordPress
Beim Begriff Kollektive Intelligenz, auch “Schwarmintelligenz” genannt, denken viele sofort an Künstliche Intelligenz und Leute in weissen Kitteln die mit gerunzelter Stirn vor Bildschirmen oder Ausdrucken sitzenSoviel Pauschalierung hätte ich mir nach anderthalb Tassen Kaffe eigentlich gar nicht mehr zugetraut.
, das sich ein Schwarmverhalten, bzw. die resultierende Intelligenz auch über Benutzer(innen) abbilden lässt, beweist Akismet.
Nein, ich habe erst anderthalb Tassen Kaffee getrunken und kann diese Behauptung auch beweisen.
Eins nach dem anderen.
Akismet fängt Kommentar-, Trackback-, und Pingback-Spam in Blogs ab, die unter WordPress laufen (nicht ganz richtig, es gibt auch ein API um Akismet in andere Systeme einzubinden, aber hier geht es um Schwarmintelligenz). “Ein hehres Ziel, aber wie soll das funktionieren und was hat das mit kollektiver Intelligenz zu tun?”, werden sich jetzt viele fragen. Ganz einfach, die Vorgehensweise ist wie folgt:
- Ein Kommentar, Trackback, oder Pingback kommt beim Blog an.
- Akismet überprüft ob es sich um Spam handelt oder eine reguläre, gewünschte Variante vorliegt.
- Spam wird in die Spam-Queue geschoben, normale Varianten werden “durchgelassen”.
Sollte nun eine Spamvariante durchgekommen sein, geht man wie folgt vor: Man lässt die Kommentare in der Moderations-Queue von WP nochmals per Akismet überprüfen, entweder werden sie bereits als Spam erkannt, oder man kennzeichnet sie selbst als solchen. Ab hier kommt die kollektive Intelligenz zum Tragen, die Chancen stehen nicht schlecht, dass es schon andere Blogger erwischt hat, und diese die Nachricht bereits als Spam klassifiziert haben, also Akismet über den Status bereits informiert wurde. Das System ist also selbst-lernend; gelernt wird durch die Einstufung der Nutzer. Falls sich mal ein gewünschter Kommentar – also ein so genanntes “false positive” – in die Spam-Queue verirrt haben sollte, lässt sich auch dies per Mausklick an Akismet übermitteln. Da das System von einer grossen Zahl von Blogs genutzt wird, macht es für Spammer auch keinen Sinn, Leute anzuheuern, die den Spam-Status der Massenaussendungen wieder zurücksetzen; es sei denn, die Anzahl der “Rücksetzer” übertrifft die Anzahl der Benutzer die den Eintrag als Spam klassifiziert haben – eher unwahrscheinlich.
Spam-Bekämpfung mit kollektiver Intelligenz.
Akismet gibt es mit kostenlosen und kostenpflichtigen Lizenzen, um von der Website zu zititiern:
We still need to keep the lights on and the servers humming though. If you are making “mad paper” from your blog (more than $500 a month) or if you’re a Big Company we have commercial API keys available just for you.
Jetzt können sich alle selbst ausrechnen, welche Lizenz man benötigt. Wer WordPress einsetzt, sollte sich Akismet auf jeden Fall einmal ansehen. Das Plugin wird mit WordPress automatisch installiert, man muss es nur noch freischalten.
Links zum Artikel:
Technorati Tags: Akismet, WordPress, Kommentar-Spam, Trackback-Spam, Pingback-Spam
April 11, 2007 um 3:49 pm · Abgespeichert unter Ähhh?
… zeigt diese Aufnahme:

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