2006 October | TechNovelty

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Archiv für October, 2006

T-Qualizer – I can see the music, really!

Wer auch beim nächsten Club-Besuch als Geek erkannt werden möchte ;-) , dem / der kann geholfen werden. Wie wäre es mit einem T-Shirt mit eingebautem EQ-Panel? Wir sprechen hier nicht von einem simplen Aufdruck der auf Licht reagiert, das Panel funktioniert. So sieht das ganze aus:

Das T-Qualizer Music Tee reagiert auf Musik und andere Geräusche in der Umgebung des Trägers / der Trägerin. Die Stromversorgung liefert ein Batterie-Pack (benötigt 4 AAA Batterien, nicht im Preis enthalten), welches zum Waschen abgenommen werden kann. An dem Batterie-Pack kann der Effekt auch ausgeschaltet werden (praktisch für längere Anreisen).

Zum Preis von ca. 30 € plus Versand von I Want One Of Those.

[update]Wer lieber in Deutschland bestellen möchte, bekommt das T-Shirt jetzt auch beim gadget shop Berlin.

Firefox: Wenn die Cookie-Warnung unerwartet kommt

Wer die Cookie-WarnungDer Dialog, der danach fragt, ob einer Website erlaubt werden soll einen Cookie zu setzen, und ob dieser nur für die Aktuelle Sitzung gültig sein soll oder dauerhaft gespeichert wird. bei Firefox benutzt, sich also anzeigen lässt, wenn eine Website versucht ein Cookie zu platzieren, hat sich vermutlich schon öfter gewundert, warum, beispielsweise nach einer Google-Suche, öfter eben diese Abfrage auftaucht. Nicht für Google, sondern für eine Website, die am Anfang des Suchergebnisses erscheint. Dieses Verhalten ist durch eine Default-Einstellung von Firefox zu erklären: Das Programm lädt den Link von dem es vermutet, dass er als nächstes benutzt wird – führt also ein so genanntes “pre-fetching” durch. Die Idee an sich mag ja lobenswert sein, aber die Cookie-Abfrage bekommt den Fokus des Fensters, und, da es einen Moment dauern kann, bis der Browser die Verbindung zu der (nach seiner Meinung nach) als nächstes besuchten Website herstellt, springt die Abfrage manchmal “zwischen” den nächsten Klick auf einen Link – blockiert also den Klick.

Um diesem Treiben Einhalt zu gebieten, muss nur der Parameter network.prefetch-next auf false gesetzt werden. Für alle, die normalerweise nicht in den “tieferen” Einstellungen des Web-Browsers herumwaten, im Klartext:

  1. Als URL about:config eingeben und die Eingabetaste betätigen,
  2. im Suchfeld network.prefetch-next eingeben, und
  3. den Wert true auf false setzen (funktioniert mit einem Klick oder Doppel-Klick).

Wenn man die Funktionalität wiederhaben möchte, den Vorgang einfach wiederholen.

sed: XML zur Darstellung in HTML umarbeiten [update]

Da ich den Vorgang gerade für ein Projekt benötige, hier ein kurzer Tip für die Benutzung des Stream Editors, unter *NIX auch als sed bekannt.

Eine XML-Datei (genauer gesagt, eine Untermenge der XML-Datei, also nicht “well-formed” [update] Aufgrund des Feedbacks, hier eine genauere Erklärung: Es handelt sich hierbei um XML-Schnipsel, also nur fünf bis ca. 40 Zeilen aus den jeweiligen Dateien. Da diese Auszüge keine valide XML-Struktur mehr haben, also nicht “well-formed” sind, ist es einfacher die benötigten Änderungen per sed durchzuführen. Wenn vollständige Dateien benötigt werden, kann man auch XSLT benutzen und die Transformation mit xsltproc o.ä. durchzuführen. Allerdings ist das kürzeste Stylesheet für eine derartige Umsetzung immer noch mindestens doppelt so lang wie die Skript-Variante. Wir sprechen also vom “Weg des geringsten Widerstands”. ;-) ) soll in HTML als XML dargestellt, und nicht vom Browser umgewandelt werden. Da HTML nicht – zumindest nicht zuverlässig – das <![CDATA[-Konstrukt unterstützt, welches die unmodifizierte bzw. nicht-interpretierte Darstellung von XML erlaubt, müssen also Tags wie <screenshot> in &lt;screenshot&gt; umgewandelt werden. Kein Problem, Texteditor der Wahl öffnen, “Suchen & Ersetzen”, speichern, fertig. Den Vorgang noch 200 mal wiederholen und wir sind fertig. Das sollte sich doch auch einfacher bewerkstelligen lassen, oder? Richtig, zumindest unter *NIX oder cygwin (für die Windows-Fraktion).

Kommen wir also zu sed:

sed 's/\\</\\&lt;/g' datei1.xml \
| sed 's/\\>/\\&gt;/g' > datei2.txt

Aufgedröselt macht der Befehl folgendes:

  1. sed wird aufgerufen und
  2. angewiesen, eine Ersetzung (Substitution) s von allen Vorkommen von < nach &lt; global g in datei1.xml vorzunehmen.
  3. Die Ausgabe dieses Befehls wird per | zum zweiten Aufruf von sed weitergeleitet die
  4. eine weitere Ersetzung, wie unter 2. beschrieben, durchführt. Diesmal für das Zeichen >.
  5. Das Resultat wird in die Datei datei2.txt geschrieben.

Dann kann man Auszüge wie

<figure>
  <title>Tags Window</title>
  <screenshot>
<mediaobject>
  <imageobject>
    <imagedata fileref="pictures/ch03/ch03-02tagswindow1.png"
      format="PNG" />
  </imageobject>
</mediaobject>
  </screenshot>
</figure>
<para>The menu of the <quote>Tags</quote> window
allows us to create a new tag.</para>

einfach in den HTML-Editor hineinkopieren. Manchmal muss es eben die Command-Line sein. (Zumindest für faule Menschen wie mich. ;-) )

Das ganze, in einer etwas aufwendigeren Version in ein Skript verpackt, hat mir schon beim Schreiben der Survival Guide einiges an Nerven gespart.

Listening to: ‘Ending Theme’ by ‘Pain of Salvation’ (Remedy Lane)

Technorati Tags: , , ,

Seltsame Wolkenformationen

Wer sich die Bilder in der Strange Clouds Galerie auf Valuca’s Photos Valuca ansieht, wird das Haus so schnell nicht mehr ohne Kamera verlassen. Faszinierende Aufnahmen, die eigentlich allen gelingen könnten, die ihre Kamera dabei gehabt hätten. ;-)

via Proceedings of the Athanasius Kircher Society

Technovelty im neuen Gewand

Wie angekündigt, habe ich TechNovelty eine neue Optik spendiert. Oder in Web 2.0-Lingo: Eine neue Beta ist zu sehen. :-D

Da ich nicht über alle gängigen Betriebssysteme und Web-Browser verfüge, wäre es nett, wenn man mich auf Darstellungsfehler (unter Angabe des benutzten Browsers) aufmerksam machen würde. ;-) Ich bin für Anregungen und Kritik immer offenIch nehme auch gerne ein Lob für die erfolgreiche Vermeidung des Wortes Re-Launch entgegen. ;-) .

Vielen Dank im voraus.

Gumstix, wenn Computer etwas kleiner sein dürfen

Wie Golem.de gerade berichtet, schreitet die Miniaturisierung von Computern rasant voran, und Miniaturisierung ist in diesem Falle wirklich ernst gemeint. Die Rede ist von Linux-basierten Computern der Firma gumstix. Der netstix 200xm-cf ist so klein, dass der Ethernet-Anschluss eine Ausbuchtung im Gehäuse benötigt. Der Rechner läuft mit einem 200 MHz XScale, sein schnellerer Bruder, der netstix 400xm-cf, ist mit 400 MHz getaktet.

Das, meiner Meinung nach, coolste Projekt ist der Gridswarm der “University of Essex” – fliegende, autonome Computer die als Grid agieren. Man kann die Rechner natürlich auch für so profane Dinge wie Netzwerküberwachung einsetzen. ;-)

Wer jetzt hellhörig geworden sein sollte, hier ist die Website des SDK. Genauere Ausführungen zu den Anschlussmöglichkeiten finden sich in der FAQ.

Weitere Informationen bei gumstix und in dem Beitrag Gumstix: Computer in der Größe eines Kaugummistreifens bei Golem.de.

CSS-Kompatibilität von Browsern

Wie hier bereits erwähnt, schraube ich gerade an einem neuen Theme für TechNovelty. Wer, wie ich, am CSS der eigenen (oder anderer) Websites arbeitet, hat immer mit der Tatsache zu kämpfen, dass so gut wie kein Web-Browser hundertprozentig zu den CSS-Standards kompatibel ist, respektive oft eine eigene Meinung davon hat, wie ein bestimmter Selektor gerendert oder behandelt werden soll. Das ganze kann einen auch “kalt erwischen” (IE-Benutzer können jetzt trotzdem die AnführungszeichenAnführungszeichen in IE sind eine gute Möglichkeit den Begriff “Catch 22″ zu erklären: IE erzeugt für den <q> Tag keine Anführungszeichen und kann aber auch nichts mit den before und after Selektoren anfangen. ;-) sehen).

Zurück zum Thema, wer also CSS-Dateien erzeugt, fängt über kurz oder lang (eher kurz ;-) ) an, eine unheimliche Sammelleidenschaft für Seiten im Internet zu entwickeln, welche die Standard-AbweichungenMea culpa, den konnte ich nicht sein lassen. ;-) der Browser auflisten. Mein neuester Fund heisst CSS contents and browser compatibility, sehr empfehlenswert.

IMHO: Spielen oder harte Arbeit?

Oder, harte Arbeit um einen Gegenwert vom gekauften Spiel zu bekommen? Gamers With Jobs stellt diese Frage in einem älteren Beitrag mit dem Titel Puritan Work-Ethic, How I Loathe Thee. Der Artikel ist sehr lesenswert, wird aber garantiert nicht die ungeteilte Zustimmung der Spieler(innen)-Gemeinde bekommen. Es geht darum, dass bei vielen Spielen Bereiche oder Features erst nach dem Bestehen einer Aufgabe für den Besitzer / die Besitzerin zugänglich sind. Wenn man sich in diesem Zusammenhang noch den Beitrag The Mythical 40-Hour Gamer durchliest, ist klar wo das Problem liegt: Die eine Fraktion der Gamer hat einfach die Zeit, sich länger mit einem Spiel zu beschäftigen; die andere Fraktion muss die Zeit zum Spielen vom – ohnehin schon knappen – Zeitbudget irgendwie abzweigen.

Das erste Spiel bei dem ich auf dieses Problem gestossen bin, war Gran Turismo 3. Ich war zu dieser Zeit pikanterweise für ein Videospiel-Studio tätig und hatte einfach keine Zeit die ganzen – im Spiel geforderten – Tests abzulegen, um alle Strecken spielen zu könnenIch habe sogar einen der Programmierer des Spiels auf der “Game Developers Conference” in San Franzisko zugesehen, der bei einem bestimmten Test kläglich versagt hat. ;-) . Nach diversen Versuchen die Tests zu bestehen (ich war bis heute nicht erfolgreich, die letzte Testserie abzuschliessen), habe ich, ehrlich gesagt, etwas das Interesse an dem Spiel verloren, und bin mir auch nicht sicher, ob ich mir weitere Inkarnationen der Reihe “antun” soll.

Mein Vorschlag wäre ein Menüeintrag der (sinngemäss) lautet: Berufstätige Spieler können hier, auf eigenes Risiko – unter Verlust des gedachten Spielspasses – alle Strecken freischalten. OK, es wird wohl eher lauten: Weichlinge hier klicken. Ist aber von meiner Warte aus in Ordnung, ich möchte einfach das Spiel spielen und habe keine Zeit für 50 oder mehr Versuche, um einen Test zu bestehen. Wer sich das Spiel auf die “Harte Tour” erspielen möchte, braucht diese Möglichkeit ja nicht zu benutzen. Ich würde mich auf jeden Fall als Käufer etwas ernster genommen fühlen. ;-)

Listening to: ‘Surrender – Stuff Gunn Mix’ by ‘Swing Out Sister’ (It’s Better To Travel)

Freesound Geotags

Geräusche aus aller Welt kombiniert mit Geotags finden sich unter Freesound :: Geotags!, einfach mal ansehen/-hören, macht riesig Spass. Genau das richtige für’s Wochenende. ;-)

Wenn TechNovelty plötzlich anders aussieht…

…keine Panik, liegt nicht an IE7 oder irgendeinem anderen Browser, ich teste dann die neue Optik auf der Basis “mal ist sie da, dann wieder nicht”. In der Staging-Area sieht’s schon mal ganz gut aus, jetzt muss ich am “Real Thing” (capital r, capital t) testen. Apropos IE in allen Ausprägungen, ich habe gar keinen IE™, wer also diesen Browser benutzt und auf einer Seite mit der neuen Optik landet, kann mir gerne einen Kommentar abgeben, falls etwas merkwürdig aussieht. Das neue Theme hat endlich nur noch eine style.css, damit werden alle Änderungen auch sofort auf allen Browsern sichtbar.

Und hier noch eine FussnoteDiesmal nur eine Lust-Fussnote, weil ich so froh bin, dass sie funktionieren. ;-) Sorry..

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