Archiv für September, 2006
September 27, 2006 um 12:55 pm · Abgespeichert unter Interessante Links
Wer sich für zeitgenössisches Design interessiert, sollte sich auch MoCo Loco die ausführlichen Berichte und Bilder zur Ausstellung 100% Design London 2006 ansehen.
[Im Hintergrund kompiliert gerade ein komplettes Gnome auf meinem Mac, also habe ich Zeit das Netz zu durchforsten.
]
September 27, 2006 um 11:28 am · Abgespeichert unter Computer, Interessante Links
Genauer gesagt der bösen Buben und Mädels (heute mal wieder pc1). Das Internet Storm Center dürfte den meisten Administratoren/innen ein Begriff sein. Wer auf der Top Ten Seite ein wenig nach unten scrollt, findet IP-Adressbereiche aus denen die meisten Attacken “geritten” wurden.
Benutzung auf eigene Gefahr!
1politcal correct, genauer bei WikiPedia.
September 27, 2006 um 10:54 am · Abgespeichert unter Video
Abgesehen von zwei Studenten der Filmhochschule mit denen ich gestern gesprochen habe, scheint mittlerweile jeder Filmschaffende heiss auf die Red Digital Kamera zu sein. Wir hatten hier, hier und hier über das Wunderding berichtet. Nach all dem Hype scheint es jetzt ernst zu werden, wer über die nötigen Mittel verfügt – der Body kostet ca. U$ 17.500 – kann noch bis zum 31. Oktober 2006 eine Reservierung vornehmen, die Kameras sollen dann Anfang 2007 verschickt werden.
An wem das ganze einfach vorbeigegangen sein sollte, hier sind aktuellen Specs. Besonders faszinierend, die Kamera gibt über FireWire 800/400, USB-2 und e-SATA aus. Die Möglichkeit auf Flash-Memory bis zu 128 GB aufzuzeichnen macht sie auch für die unruhigeren Situationen interessant.
Nicht für jeden Geldbeutel geeignet, aber ein gutes Beispiel dafür, was momentan technisch machbar ist.
Technorati Tags: red digital camera, HD cams, making movies
September 26, 2006 um 9:01 am · Abgespeichert unter Ähhh?
Nach der Lektüre des Beitrags Long Live the Q Tag auf A List Apart stellt sich für mich die Frage: WTF?
Als Mac-User habe ich keinen IE, kann also das beschriebene Szenario nicht nachvollziehen. Sind die Anführungszeichen, die ich mit dem <q> Tag setze im IE wirklich nicht sichtbar? Ich wäre für Feedback über die Kommentar-Funktion sehr dankbar. Falls dem wirklich so sein sollte, wäre das vermutlich für alle interessant die HTML benutzen. Hier also eine Testzeile:
Hier folgt ein Satz in Quotes / Anführungszeichen: Links und rechts von mir sind Anführungszeichen.
Wer keine Anführungszeichen sieht, bitte einen Kommentar hinterlassen. (Ja, die Kommentare sind moderiert, aber ich denke niemand hat Interesse an Kommentar-Spam über Online-Gambling Sites.)
Danke.
September 25, 2006 um 2:18 pm · Abgespeichert unter Computer, Foto
Alle die mit einer Digital-Kamera auf Motivsuche gehen, kennen das Problem: Irgendwie hat die CCD in besagter Kamera eine andere Vorstellung von Farben wie das Auge des Fotographen. Die verschiedenen Hersteller der Kameras versuchen diesem Umstand durch allerlei vorgegebene oder benutzerdefinierbare Programme, die bei der Aufnahme in der Kamera die Umsetzung der Lichtstrahlen in 0 und 1 modifizieren, in den Griff zu bekommen. Diese Vorgehensweise wartet mit teilweise recht ansehnlichen Ergebnissen auf, hat aber auch ihre Tücken.
Seit einiger Zeit geistert durch die Pre-Processing Welt der Begriff LAB Color. Hinter vorgehaltener Hand und im Flüsterton werden diesem Farbraum Wunder zugeschrieben, die selbst dem abgebrühtesten Profi ein Leuchten in die Augen zaubern. Moment mal. Wunder? Durch mehrere Jahre Erfahrung auf dem Gebiet, habe ich mir abgewöhnt an Wunder zu glauben. Aber interessant klingt es doch.
Das Buch Photoshop LAB Color
mit dem Untertitel Das Geheimnis des Canyons und andere Abenteuer im mächtigsten Farbraum der Welt
, hat sich auf die Fahnen geschrieben, Interessierten einen Einblick in die zugrunde liegende Technik zu geben. Um aus dem Vorwort zu zitieren: Die Arbeit mit LAB ist so einfach oder so schwierig wie Sie möchten.
Ich habe, nach dem Durchblättern der beeindruckenden Ergebnisse welche im Buch als Beispiele gezeigt werden, einfach einmal ein älteres Bild von mir genommen und Techniken aus dem Buch darauf angewendet. Hier ist das Ergebnis, das erste Bild ist die jungfräuliche Ausgabe aus der Kamera, das zweite die Bearbeitung:


An alle die jetzt mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten wollen: Ich weiss, dass bei dem bearbeiteten Bild der Schnee zusuppt, bzw. zu wenig Details hat. Dieses Bild ist das Ergebnis von ca. 30 Sekunden Bearbeitung
, die JPEG-Komprimierung tut ein übriges. Ich bin trotzdem von dem Resultat sehr angetan. Dieser Post soll auch nur ein kurzer Ausblick auf die ausführliche Rezension des Buches sein. Bevor ich nicht einen grösseren Teil der Techniken ausprobiert habe, möchte ich mir keine abschliessende Meinung bilden. Bei Interesse, werde ich hier weitere Tests publizieren.
Photoshop LAB Color von Dan Margulis, deutsche Ausgabe von Addison-Wesley, zum Preis von ca. 70 € im Buchhandel erhältlich.
September 25, 2006 um 11:56 am · Abgespeichert unter Geek Toys
Wer es nicht auf die Tokyo Game Show 2006 geschafft haben sollte (wie der Autor dieses Beitrags
), hat immer noch die Möglichkeit sich einen Bericht von Leuten durchzulesen, die für die Reise sogar noch bezahlt wurden (nein, ich bin nicht neidisch, na ja, ein bisschen
).
Viel Spass bei Tokyo Game Show 2006: The Report, die Show in neun Seiten.
September 25, 2006 um 9:04 am · Abgespeichert unter Geek Toys
Mal sehen, ob das Bewegung in diese Sache bringt: Phil Harrison hat bestätigt, dass die Spiele auf der PS3 keinen Regionlock benutzen. Man könnte sich also Spiele aus Japan oder den USA importieren, und diese auf einer europäischen PS3 benutzen. Ein interessanter Schachzug.
Bleibt abzuwarten, wie die Publisher das sehen; realistisch betrachtet haben sie auf der PS3 dadurch einen Vorteil: Spiele jenseits der Norm
die häufig importiert werden, wären Kandidaten für eine Lokalisierung. Zumindest dann, wenn sie nicht nach Hause telefonieren
um den Import zu melden, aber diesen Fehler werden sie ja wohl nicht noch einmal machen. Es bleibt also spannend.
September 22, 2006 um 2:58 pm · Abgespeichert unter Raumfahrt
[Diesmal keine Zeichnung von mir, ehrlich.
] Die ESA hat im Beitrag Cydonia – the face on Mars neue Aufnahmen der so genannten Cydonia Anomaly veröffentlicht. Die Bezeichnung rührt von einem Foto der als Cydonia bezeichneten Gegend auf dem Mars her, auf der augenscheinlich ein Gesicht in einer Felsformation zu erkennen ist. Die alten Aufnahmen wurden von der Viking 1 Sonde gemacht. Weitere Aufnahmen finden sich hier.
Lasst die Verschwörungstheorien neu aufleben.
[Update, ich habe gerade die Wohnung verwüstet um meine Anaglyph-Brille zu finden, es hat sich gelohnt!]
September 22, 2006 um 12:23 pm · Abgespeichert unter Raumfahrt, Ähhh?
Es ist uns gelungen, an geheime Aufnahmen der NASA zu kommen. Hier ist der wirkliche Grund für die Verzögerung zu sehen. Ich hoffe, dass wir wegen der Veröffentlichung keinen Ärger haben werden.

September 21, 2006 um 6:11 pm · Abgespeichert unter Computer, OS X
Die in Prüfsummen (MD5) schnell erzeugen beschriebene Methode MD5 Prüfsummen für Dateien zu erzeugen funktioniert zwar auf jedem *NIX-basierten System (wenn man Cygwin dazunimmt, auch unter Windows™), kann aber – je nach benutzter Shell – Probleme mit Dateien bekommen, die Leerzeichen im Namen haben; ein Kandidat ist das /Library Verzeichnis von OS X oder Verzeichnisse von Benutzern die Dateien mit entsprechenden Namen enthalten. Wenn man also Prüfsummen für derartige Dateien erstellen möchte, dann muss der Aufruf geringfügig geändert werden:
find . -follow \! -type d -print0 | xargs -0 md5 > md5.txt
Soweit, so einfach.
Aufgedröselt sieht der Befehl dann so aus:
find . -follow \! -type d -print0
find startet die Suche im aktuellen Verzeichnis (.), löst symbolic links auf (-follow), durchsucht zwar Directories nach Dateien, gibt diese aber nicht aus (\! -type d) und trennt die gefundenen Namen mit einem NUL Zeichen (-print0)
xargs -0 md5
xargs übernimmt die Ausgabe des find Kommandos, sucht aber nach NUL (-0) als Begrenzer des an md5 zu übergebenden Dateinamens
> md5.txt
schreibt das Ergebnis in die Datei md5.txt, falls diese existiert, wird sie überschrieben
Noch zwei Anmerkungen, erstens, ich weiss, dass statt der -follow Option auch andere Flags benutzt werden können, aber -follow wird normalerweise unterstützt und die Verwendung hält den Befehl portabler, zweitens, auf manchen *NIX-Systemen heisst der Befehl um MD5 Prüfsummen zu erzeugen md5sum, im Zweifelsfall einfach mit which überprüfen.
Die resultierende Datei kann nun mit einer – auf die gleiche Weise erstellten – Datei älteren Datums mit diff verglichen werden.
Und wie üblich aus rechtlichen Gründen: Diese Möglichkeit funktioniert bei mir, das bedeutet nicht, dass sich so alle Probleme der IT-Welt erledigen lassen. Die individuellen Resultate können sich vom hier gezeigten unterscheiden.
[Siehe auch Prüfsummen (MD5) schnell erzeugen.]
Technorati Tags: md5, md5 erzeugen
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