2006 May | TechNovelty

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Archiv für May, 2006

Swiki Artikel auf ‘NewsForge’

Ich habe gerade gesehen, dass ein Artikel von mir mit dem Titel Setting up Swiki auf NewsForge erschienen ist.
[Ein bisschen angeben wird man ja wohl noch dürfen, oder? ;-) ]

[BTW: Momentan war es ein bisschen ruhig hier, das hat damit zu tun, dass gewisse Betriebssysteme aus der Gegend von Redmond einen immer dann verlassen, wenn man sie ausnahmsweise mal brauchen würde. Das Problem ist immer noch nicht gelöst, aber ich bin guter Hoffnung das ganze (notfalls mit einem Vorschlaghammer) in den Griff zu bekommen. Stay tuned.]

Das Pontential des ‘Cell’ im High Performance Computing

Im Whitepaper The Potential of the Cell Processor for Scientific Computing[PDF] haben die Autoren das Potential des Cell-Prozessors für wissenschaftliche Anwendungen untersucht. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse findet sich bei HPCwire im Beitrag Researchers Analyze HPC Potential of Cell Processor.

Die Autoren des Papers haben eine Erweiterung des Cell, genannt ‘Cell+’ vorgeschlagen, um die Leistungsfähigkeit im 64-Bit (double-precision floating-point) Bereich zu erhöhen; nicht dass die Leistung nicht beeindruckend wäre (14.6 Gflop/s), aber – nach Meinung der Autoren – liesse sie sich eben noch weiter erhöhen. Die Leistung im single-precision Bereich (32-Bit) liegt um den Faktor 14 höher.

Zitat: Der Cell ist acht mal schneller und mindestens acht mal Energieeffizienter als aktuelle Opteron oder Itanium Prozessoren.

[In der Diskussion über die Thematik auf slashdot.org habe einige Poster beklagt, dass die Tests mit Software durchgeführt worden wäre die auf Assembler-Ebene optimiert wurde; das ist bei wissenschaftlichen Simulationsprogrammen allerdings völlig normal. Auch die Leistung der einzelnen Spiel-Konsolen kann mit dem gezielten Einsatz einiger Assembler-Routinen deutlich verbessert werden, deswegen werden ja auch Programmierer eingesetzt und keine Code-Generatoren.]

Mal sehen, was die PS3 aus dieser Leistung machen wird. ;-)

Prof. Heinz Haber in der ‘Space Night’

Die Wissenschafts-Serie von 1968 hat längst Kultstatus erreicht, heute Abend bzw. Morgen früh – je nach Weltanschauung – um 3.30h kommen zwei Folgen in der Space Night im Bayerischen Fernsehen.
[Gerade das Richtige um den Tag ausklingen zu lassen ;-) ]

‘The Register’ testet den 3M Laptop Privacy Filter

Wir hatten über das Produkt im Beitrag Der Laptop-Bildschirm und der Sitznachbar bereits Anfang März berichtet (die kurze Animation auf der 3M Website zeigt die Wirkung schneller als sie mit Worten zu beschreiben wäre). The Register hat es jetzt in seinem Beitrag 3M Laptop Privacy anti-peek filter mit einem MacBook Pro getestet.

Interessant für Laptop-Benutzer die viel auf Reisen sind (oder lieber im Coffee-House ihrer Wahl arbeiten ;-) ).

[Das Produkt hat jetzt eine offizielle Website und einen Namen Vikuiti]

OS X: Acrobat nur für Admins?

Die Version 7.0.7 von Adobe Acrobat fragt bei jedem Start, der von einem nicht administrations-berechtigten Benutzer initiiert wird, nach dem Benutzernamen und Passwort eines Administrators. Da, aus Sicherheitsgründen, die Benutzung von Administrator-Accounts auf administrative Tätigkeiten beschränkt sein sollte (hence the name ;-) ), stellt dies ein Problem für sicherheitsbewusste Mac-User dar.

Das Problem lässt sich allerdings leicht beheben, es resultiert aus einem Schreibfehler der sich entweder in der Datei /Library/Application Support/Adobe/Acrobat/CS2ENUDistSelfHeal.xml oder in der Datei /Library/Application Support/Adobe/Acrobat/CS2ENUProSelfHeal.xml versteckt. Der Verweis auf AdobeBibUtils.framework kann unter einem *NIX-basierten Betriebssystem nicht funktionieren, wenn der Name des Verzeichnisses eigentlich AdobeBIBUtils.framework lautet.

Man muss also die zwei Vorkommnisse dieses Verzeichnisnamens in einer der beiden Dateien mit einem geeigneten Text-Editor korrigieren, indem man aus dem Bib ein BIB macht, es muss also AdobeBIBUtils.framework heissen.

[Wer stattdessen lieber mit einem administrativen Account arbeitet, sollte sich der Risiken bewusst sein. Normalerweise bedeutet die Frage nach einem Administratornamen und Passwort, dass ein Programm etwas am System ändern möchte, worauf es eigentlich keinen Zugriff haben sollte. ;-) Wenn der aktuelle User-Context aber bereits Administrator-Rechte hat, dann wird die Änderung stillschweigend durchgeführt, das gilt für jede Änderung.]

Final Cut Studio nicht auf MacBook?

Laut der Technote Final Cut Studio is not supported on MacBook wird Final Cut Studio auf den MacBooks nicht offiziell unterstützt. Warum wird nach einem Blick in die Systemanforderungen offensichtlich, der Grafikkarte fehlt die GPU.

Im Post Theory Time: Why is Final Cut Studio not officially supported on MacBooks? stellt Mike von HD For Indies ein paar Theorien dazu vor.

[Siehe auch Ars Technica testete das Apple MacBook und meine subjektiven Eindrücke]

Wird Wii 200 € kosten? [update]

Update [Leider nicht, genaueres hier.]

Nach den Preisangaben die Golem.de vorliegen, wäre dieser Preis für die Euro-Zone wahrscheinlich.

Im Beitrag Nintendo: Wii kostet nicht mehr als 250 Dollar wird ein Preis von U$ 250 für Wii genannt, dass sich derartige Angaben nicht direkt in Euro umrechnen lassen, zeigen allerdings die Preise von diversen Herstellern (mal sehen, wer sich jetzt angesprochen fühlt ;-) ).

Falls sich dieser Preisbereich tatsächlich bestätigen sollte, dann dürfte die Kombination aus dem Bob Ross Spiel und der Konsole für eine völlig neue Käuferschicht sorgen. Evtl. stösst Nintendo ja mit dieser Kombination sogar in den Ausbildungsbereich vor, Kunstunterricht mit Wii könnte eine Brücke zwischen der elektronischen Bildbearbeitung und traditionellen Techniken schlagen. Es bleibt spannend. ;-)

[Siehe auch Wie relevant sind die (unbestätigten) Daten zu Nintendo’s Revolution Konsole?]

It’s about finding things…

Wer auf einem Mac unter OS X (oder jedem anderen *NIX-basierten Betriebssystem) alle Dateien finden möchte, die sich nach einem bestimmten Zeitpunkt geändert haben, kann dies mit Hilfe des Befehls find leicht erledigen.

Um find den Vergleichszeitpunkt mitzuteilen kann man am einfachsten eine Datei angeben, deren Zeitstempel dem gewünschten Zeitpunkt entspricht. Um beispielsweise die Erzeugung von neuen Cache-Files im Verzeichnis ‘~/Library/Safari/Icons’ zu beobachten, lege ich mir mit

touch /tmp/a_timestamp

in ‘/tmp’ die Datei ‘a_timestamp’ an und gehe mit Safari auf Safari ins Internet [konnte nicht widerstehen, sorry]. Wenn ich nun wissen möchte, welche Dateien neu angelegt wurden, dann muss ich nur den Befehl

cd ~/Library/Safari/Icons

eingeben um in das entsprechende Verzeichnis zu wechseln und der [übersichtliche] Befehl

find . -type f -newer /tmp/a_timestamp -exec ls -l {} \;

zeigt mir alle Dateien (-type f) die neuer als ‘a_timestamp’ (-newer /tmp/a_timestamp) sind mit dem Befehl ls -l (-exec ls -l {} \;) im Detail an. (Der Befehl muss in einer Zeile angegeben werden, falls er umbrochen ist, ist das die Schuld des Browsers.)

Diese Vorgehensweise habe ich übrigens bei der Recherche zu dem Post Safari Frühjahrsputz verwendet.

Ein kleiner Command-Line Hack zum Feiertag. ;-)

Safari Frühjahrsputz

Wenn Apple’s Safari bei den täglichen Streifzügen durchs Internet immer langsamer zu werden scheint, dann wird es Zeit ein Verzeichnis aufzuräumen (wir sprechen hier nicht über ein Allheilmittel um das Internet zu beschleunigen), welches den Browser etwas ausbremsen kann. Die Rede ist von ~/Library/Safari/Icons.

Hier speichert das Programm die so genannten favicons ab, also die kleinen Bildchen die anstatt der defaultmässigen Weltkugel erscheinen. Die Icons abzuspeichern – um sie nicht jedesmal wieder neu laden zu müssen – ist an sich ein gute Idee, aber, wer DVMHWW (Datenverkehr mit häufig wechselnden Websites) hat, erzeugt in relativ kurzer Zeit eine erkleckliche Sammlung dieser Daten. Der Browser durchsucht diese Sammlung jedesmal, bevor er das Icon von der entsprechenden Website lädt. Ergo: Je grösser der Cache, desto länger dauert die Suche.

Es macht daher Sinn, das Verzeichnis von Zeit zu Zeit zu löschen – unnötig zu erwähnen, dass Safari während des Löschvorgangs nicht laufen sollte. Der Befehl

rm -r ~/Library/Safari/Icons

im Terminal abgesetzt, erledigt das ganze für uns. Man sollte die Tilde ‘~’ am Anfang des Pfads beachten, mit ihr beginnt der Pfad im eigenen $HOME-Verzeichnis, ‘-r’ löscht rekursiv, man sollte also auch auf den korrekten Pfad achten :-) . Safari legt das Verzeichnis beim nächsten Start wieder an.

Warnung: Wer diesen Vorgang ausführt, tut dies auf eigene Gefahr.

Die Top Ten Lügen von Guy Kawasaki

Genauer gesagt die Top Ten und eine Bonus-Lüge finden sich im Post The Top Ten Lies of Guy Kawasaki. Beim Lesen der Überschrift könnte man sich fragen: Vom Austeilen zum Seelen-Striptease? In gewisser Weise ja und in gewisser Weise nein.

Es liegt in der Natur der Sache, dass man sein Gegenüber nicht verletzen möchte (ich möchte das jedenfalls nicht), andererseits kann man sich mit einer zu karitativen Lebenseinstellung zwar viele Freunde machen, aber irgendwann muss man sich ja auch um die Dinge kümmern die einen persönlich weiterbringen – in Guy’s Fall, z.B. Hockey (siehe Lüge 1).

Die Nummer vier (It’s a pleasure to speak here today.) kann ich sehr gut nachempfinden. Nur das wir uns richtig verstehen: mir geht es in diesem Fall wie Guy. Nach der Begrüssung kommt der Energie-Schub und man vergisst die Zeit die man im Flugzeug oder im Zug verbracht hat um zum Veranstaltungsort zu kommen und hält den Vortrag mit Begeisterung. Man vergisst also die Fragen die man sich bei der Anreise und/oder der Nacht im Hotel gestellt hat, wie Wie konntest Du einem Vortrag mitten in der Nacht [9:00 Uhr Morgens] zustimmen? oder Kann man an dem ‘Kaffee’ der hier im Flugzeug/Hotel serviert wird eigentlich sterben? Ist das eigentlich Kaffee? Einen Vortrag zu halten macht [mir zumindest] unglaublich viel Spass, die Anreise ist so eine Sache. ;-)

Zur Bonus-Lüge (I don’t care about my Technorati ranking.) möchte ich mich nicht äussern, man muss sich ja nicht selbst belasten – wenn irgend möglich. [Links auf Technovelty sind immer willkommen. ;-) ]

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